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Ende der 60er bzw 70er Jahre wurde von den damaligen jungen Leuten freie Liebe, freier Sex propagiert und die Sache mit dem heiraten bzw die Ehe wurde als spießig hingestellt.

Sex ein Leben lang nur mit einer Person? Religion? Total überholt! Unvorstellbar! Durch die Eltern- und Großelterngeneration ging ein Aufschrei. Entsetzen. Zusammenleben ohne Trauschein? Das geht doch nicht! Trotzdem hat es sich durchgesetzt und heute sagt niemand mehr was, wenn Paare “ einfach so“ zusammen leben und auch gemeinsame Kinder haben.

Die Rebellion gegen Kirche, Religion und Glaube hat sich durchgesetzt.

Doch das Blatt wendet sich. Die jüngeren Generationen heiraten vermehrt wieder, sie meinen dadurch Stabilität und Halt zu finden, die sie oft vom Elternhaus nicht mitbekommen haben.
Die Elterngeneration (natürlich auch heute noch) konnte ihren Kindern durch ständig wechselnde Sexualpartner, merkwürdige Familienkonstellationen und Ideologien keine Stabilität und Halt mehr bieten.
Im Grunde wissen jedoch heute viele nicht mehr, was eine Hochzeit, mit dem dazugehörigen Eheversprechen bedeutet. Die Scheidungsstatistik gibt einem recht.
Natürlich machen es viele auch aus voller Überzeugung: Heiraten mit dem Versprechen ein Leben lang zusammen zu bleiben, komme da was wolle. Die meisten auch kirchlich, mit Gottes Segen, die meisten jedoch wohl nur aus reiner Tradition und nicht aus tiefem Glauben heraus.
Zusammen Kinder bekommen und in einem geordneten und geborgenen Rahmen aufzuziehen und ihnen auch beizubringen, was Treue, Liebe, Fürsorge bedeutet.

Jetzt kommt allerdings der nächste Angriff auf die Ehe. Ehe wird nicht mehr als lebenslanger Bund zwischen Mann und Frau definiert. Mit der Forderung „Ehe für alle“, ist das Aus für die traditionelle Ehe besiegelt. 

Lasst euch den Begriff mal ordentlich durch den Kopf gehen.

Was eine Kirche die es ernst meint und die Bibel als Grundlage für ihre Glaubensgemeinschaft nimmt, niemals tolerieren kann.

Allerdings eröffnet die Forderung „Ehe für alle“ noch weitere Türen. Wer sind ALLE? Alle Menschen? Kinder sind auch Menschen…. Alle Lebewesen? Ehe mit Tieren? Oder noch irrer, Gegenstände?

Die Möglichkeiten sind Grenzenlos und werden auch schon in diversen Foren und unter „freien Denkern“ ausgelotet. Wer denkt, das ist alles doch undenkbar und nur Panikmache/ Populismus. Fehlanzeige. Die Pläne für sowas liegen schon lange bereit und werden zu gegebener Zeit aus den Schubladen gezogen.

Denkt an meine Worte!

Ich habe jedoch das Gefühl, soweit denken nur die wenigsten. Der Fokus liegt allein auf den Homosexuellen und sobald man dagegen ist, wird man mit dem Vorwurf der Homophobie versehen, ohne mal das Hirn einzuschalten und darüber nachzudenken, was da eigentlich gefordert wird.

Klar, ich finde die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren zudem auch nicht gut. Für mich ist das keine Ehe, selbst wenn dies gesetzlich so verankert ist. Ehe ist ein Bund zwischen Mann und Frau und nur dieser wird von Gott auch gesegnet.
Aber dies ist jetzt meine religiöse Argumentation und die wird eh belächelt. Damit kann ich Leben.
Trotzdem bin ich jetzt unschlüssig. Weiter gegen die Indokrinierung und Verblödung der Gesellschaft (Stichwort: Genderideologie, auf dem das ganze beruht) ankämpfen, was ich fast nicht lassen kann, oder die Zeit für mich kämpfen lassen?

Wenn sich der Islam weiterhin so schnell ausbreitet, wie prognostiziert (Islamisierung) und die Genderideologie von der EU noch weiter vorangetrieben wird, ist eine Kollision vorherzusehen. Absolut wertekonservativ gegen absolut „frei“. Wenn wir Glück haben neutralisieren die beiden sich gegenseitig, oder… Sie gehen gemeinsam gegen das Christentum vor. Beide Szenarien möglich. Denn… Weder der Islam noch die Genderideologie können jemals mit dem Gott der Bibel kooperieren. 

Unsere Kinder- und Kindeskinder werden irgendwann schon drauf kommen, das dies alles vollkommen Irrsinn war. Bis dahin besteht allerdings die Gefahr das die Psychologen und Psychiater in Zukunft noch viel mehr zu tun bekommen.

Ich werde versuchen meine Kinder vor diesem ganzen Irrsinn zu schützen, bis sie selbst so weit sind Gut und Böse voneinander zu unterscheiden.

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