Wenn ich im Netz oder im regulären Privatleben das traditionelle Bild von Ehe und Familie hoch hebe, kommt manchmal die Antwort: Ich sei egoistisch.

Denn, nicht jeder habe einen Partner (Mann) an seiner Seite, der für einen sorgt und Alleinerziehende würden das ja auch gut schaffen, Job und Kinder unter den Hut zu bekommen, ohne dass die Kinder leiden, da ich unter anderem nicht begeistert von Fremdbetreuung unter drei Jahren bin.
Wie sagte ein nahe stehender Verwandter mal zu mir, als ich einmal in einem Gespräch, Partei für die Alleinerziehenden ergriffen hatte:

Die meisten “Weiber” sind doch selbst schuld, dass sie keinen Mann mehr haben bzw. keinen Mann mehr finden!

Ich lehnte seine Worte entrüstet ab, aber im Grunde hatte er mit dieser Aussage recht.

Zur Erklärung

Die meisten Frauen sind zu anspruchsvoll im Bezug auf die Partnerwahl, im negativen Sinne. Ja, man muss sogar in vielen Dingen anspruchsvoll sein und sich gut überlegen wen man sich, als idealerweise lebenslangen Partner, ins Bett holt! Aber hier geht es um andere Dinge: “Weiber” die egoistisch ihre Ziele verfolgen und ihren Partner als Lakaien ansehen, der für ihre persönliche Sinn- und Lebenserfüllung zuständig ist, so sieht es leider in vielen Fällen aus.

Viele Männer lassen sich da nur zu gerne vor den Karren spannen, weil sie oft gar nicht mehr wissen, was ein “richtiger” Mann für Aufgaben hat und wie er sich zu verhalten hat. Ausgelöst durch jahrelange Infiltration des Feminismus.

Frauen wissen leider auch oft nicht mehr, was eine liebevolle, gleichberechtigte Partnerschaft bedeutet und stürzen sich in irgendwelche Beziehungen, die eigentlich, mit gesundem Menschenverstand, von vorneherein, schon zum scheitern verurteilt sind…

Natürlich darf man den Aspekt Kind nicht vergessen. Sobald ein Kind da ist, muss bei der Partnerwahl noch genauer hingesehen werden, wen man sich als “Ersatzdaddy” für das Kind ins Haus holt.

Wenn man weiter geht und auch noch die Patchworkfamilie beleuchtet, bei deren Zusammenführung noch viel mehr Einflüsse und Faktoren aufeinanderprallen, glaub ich, dass es immer schwieriger wird, eine stabile, intakte und langanhaltende Partnerschaft zu bilden.

Feminismus

Frauen heute wird propagiert, sie MÜSSEN sich selbst verwirklichen können, sie DÜRFEN sich nicht von einem Mann “unterdrücken” lassen, sie MÜSSEN stark und unabhängig sein.

Leider kommen hier bis heute viele Männer nicht mit, da das stark Sein und der Beschützerinstinkt grundsätzlich für ihre Rolle angelegt ist. Sie sind diejenigen, die für den Schutz und den Unterhalt der Familie zuständig sein sollten. Diese Fähigkeiten werden ihnen von vielen Frauen abgesprochen und so kommt es zu Differenzen zwischen den Geschlechtern.
Was wünscht sich eine Frau? Fast jede Frau, die tief in sich geht und jegliche Ideologie der letzten Jahrzehnte bzw Jahrhunderte, im Bezug auf das Frauen-Dasein ablegt, wird feststellen, dass sie sich nichts sehnlicher wünscht, als einen starken Mann an ihrer Seite, der sie beschützt, der für sie und die gemeinsamen Kinder sorgt und man füreinander in einer liebevollen Beziehung/ Ehe füreinander und zueinander steht, als Einheit. Das ist der Idealfall.

Ich beschäftige mich in der letzten Zeit noch viel mit dem Bibelvers:


… und werden die zwei ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch.


Markus 10,8

Sprich, ein Mann und eine Frau sind EINS mit dem Vollzug der Ehe, durch Geschlechtsverkehr. Sie werden vor Gott nicht mehr getrennt betrachtet, sondern als eine Einheit. Zusammengehörig für immer, bis das der Tod sie scheidet. Von dem her ist es sinnfrei über Mann und Frau als vollkommen getrennte Individuen, in einer Partnerschaft, zu sprechen! Mehr dazu in einem früheren Artikel von mir: (Kein) Sex vor der Ehe!?

Unterdrückung der Frau

Somit ist das früher propagierte Bild: “Die Frau ist dem Manne untertan und muss alles tun, was er befiehlt”, auch hinfällig.

Früher war die Frau oftmals für die persönliche Erfüllung der Bedürfnisse des Mannes da. Wenn der Mann Sex haben wollte, musste die Frau ran. Wenn der Mann Hunger hatte, musste die Frau was auf den Tisch stellen. Bei der Kindererziehung rührte der Mann auch keinen Finger, das war Frauenarbeit. Bei der Hausarbeit verhielt es sich ebenso- nur Frauenarbeit.

Bei der Geburt durften Männer nicht anwesend sein, da sie scheinbar störten. Sprich, die Männer wurden schon von vorneherein aus allem ausgeschlossen. Psychologisch gesehen nicht wertvoll, da durch das Wunder der Geburt auch gleich der Kindesvater einen Bezug zu seinem Nachwuchs bekommt. Kein Wunder, dass die Männer früher sich in dem ganzen nicht wirklich involviert fühlten!
Denke jeder Mann, der seiner Frau mal bei einer Geburt beigestanden hat, der weiß, wovon ich rede… 😉
Dies ist im wahrsten Sinne des Wortes “Gott sei Dank” heute hinfällig, wenigstens in unseren Breitengraden. Zumeist…

Wenn keine religiösen und ideologischen Geister dieses Gefüge stören…

In vielen Teilen dieser Welt darf die Frau nicht so frei agieren. In vielen Kulturen und Religionen ist das Bild immer noch davon geprägt, dass die Frau nichts wert ist. Männer sagen, wo es lang geht und die Frauen sind wie Leibeigene. In einigen Kulturen ist sogar die Mehrehe Normalität und die einzelne Frau hat noch weniger zu melden. In anderen Ländern wird die Frau zur Ware, da durch die Folgen der Geburtenkontrolle und durch die Fixierung auf einen männlichen Stammhalter, die Frauen fehlen. Entführungen, Vergewaltigungen, Menschenhandel, Kinderehen sind an der Tagesordnung. Vieles wird mit religiösen Geboten oder Verboten belegt.

Hier in Europa ist man durch die allseits propagierte Toleranz ziemlich blauäugig, was andere Religionen und deren negativen Auswirkungen auf die Menschen angeht. Gut, nicht ganz. Wenn es um das Christentum geht, wird kritisiert und schlecht geredet, was das Zeug hält. Die wenigsten raffen, dass das Christentum die friedlichste und menschenfreundlichste Religion auf Erden ist. Einige Religionen, die hier in Europa als toll angesehen werden (z.B. Buddhismus), sind in deren Herkunftsländern absolut menschenverachtend, wenn man über den äußeren Schein hinausgeht. Hier beziehe ich mich auf einen Bericht einer Freundin, die schon länger in Kambodscha lebt und erlebt hat, was diese Religion in und mit den Menschen anrichtet. Nur Jesus allein kann Menschen wirklich frei machen!
Selbst bei uns hier in Europa trügt der Schein. Deutschland ist durch die Legalisierung von Prostitution an der Weltspitze des Menschenhandels angekommen. Prostitution ist pure Ausbeute! Der Mensch wird zur Ware.
Die tollen Europäer sind also nicht besser, obwohl sie dies meinen… Die Frau wird nicht von dem Manne unterdrückt, sondern vom Mammon- dem Geld. Dies ist der Gott, auf den die Europäer schauen.

Ende

Jetzt bin ich ganz schön vom Ausgangspunkt abgekommen. Das passiert mir öfter… 🤷‍♀️😁
Ich veröffentliche es jetzt trotzdem. Wenn ich mal in Fahrt bin, dann hält mich nichts mehr… 😉

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