Wie stellst du dir dein Leben nach dem Tod vor?

Glaubst du überhaupt an ein Leben nach dem Tod?

Der spirituelle Mensch glaubt an einem Leben nach dem Tod. Das gibt ihm einen Sinn für dieses eine Leben: dass nicht alles sinnlos war und ist, was hier geschieht. Alle Mühen des Lebens sollen nicht umsonst gewesen sein. Besser gesagt, alle Mühen des Leben sind nicht umsonst.

Ich habe ehrlich gesagt sehr genaue Vorstellungen, wie ich mich wohlfühlen würde, allumfassend. Und so stelle ich mir auch mein persönliches Paradies vor. Einzig und allein die Frage, ob die menschlichen Bedürfnisse nach dem Tod noch relevant sind, könnten diese Wünsche kippen.

In einigen Religionen besteht die Auffassung, dass man nach seinem Tod wiedergeboren wird. Dies ist für mich persönlich eine schreckliche Vorstellung. Man müht sich ab im Leben, versucht ein guter Mensch zu sein und erfährt erst im nächsten Leben, ob es gut genug war? Das ist eine Art von Folter.

Ich persönlich finde die Vorstellung des biblischen Paradieses am Besten: Man nimmt Jesus als seinen persönlichen Heiland und Retter an, lässt sich seine Sünden vergeben, führt ein Leben mit Gott und nach dem Tod darf man ins Paradies einziehen. Herrlich! Und vor allem so schön einfach. Warum muss immer alles so kompliziert sein? Das Leben an sich ist schon kompliziert genug.

In der Bibel steht manches über das Paradies oder auch ewiges Leben genannt. Es klingt alles ganz paradiesisch *haha*

Wie stelle ich mir mein persönliches Paradies vor?

Als erstes würde ich bei der Außentemperatur beginnen: weder zu heiß noch zu kalt. Meine Wohlfühltemperatur liegt bei 25°C, in der Nacht ein paar Grad kühler. Danach würde ich mir ein kleines süßes Häuschen irgendwo im Nirgendwo bauen, mit einem schönen Garten außen herum. In der Nähe ein kleines Städtchen oder Dörfchen für die Anbindung an die Gesellschaft und für die Infrastruktur. Die Kinder wären alle ruhig und friedlich, würden nie streiten, immer lachen und fröhlich sein und immer lieb miteinander spielen. Als Einheit für immer.

Vorstellung im Bezug auf das gesellschaftliche Zusammenleben

Die Erwachsenen würden sich gegenseitig respektieren und nie streiten. Kein Neid, keine Eifersucht. Keine schlechten Gedanken über seine Mitmenschen. Jeder würde jedem alles von Herzen und mit Freude gönnen, weil jeder selbst genug hat. Alle Menschen würden in Frieden miteinander leben und in Gemeinschaft ihr Leben leben. Wenn man etwas benötigt bekommt man Hilfe, wenn jemand anders was benötigt, hilft man diesem ohne auf Gegenleistung zu hoffen oder diese gar einzufordern.

Jeder könnte seine Gaben und Talente frei ausleben und würde davon von allen geschätzt. Alle würden von dem Sein des Einzelnen profitieren, ohne es ausnutzen zu wollen, um sich dadurch bereichern zu können. Allgemein Geld oder Zahlungsmittel wären irrelevant. Jeder bekommt das was er benötigt und noch mehr, ohne Aufwendungen dafür erbringen zu müssen.

Keine Trennungen, keine Scheidungen, keine Lieblosigkeit. Niemand wird ausgegrenzt und keiner tut etwas, um dem Anderen damit zu schaden zu wollen. Nein, besser: es bestünde gar keine Möglichkeit den Mitmenschen überhaupt erst schaden zu können! Diese Gedanken wären schlicht und einfach gar nicht vorhanden. Jeder hätte ein Recht zu Leben, keiner würde ausgegrenzt werden.

Alle sind einer Meinung über übergeordnete Ziele und Ideologien. Alle ziehen an einem Strang. Keiner macht aus reinem Egoismus heraus sein eigenes Ding und schließt andere damit automatisch aus.

Die Tiere leben als Einheit mit den Menschen zusammen und könnten sprechen– ich weiß, klingt wie Science Fiction, aber cool wäre es trotzdem! 😀 Und wer weiß… Vielleicht war das ja auch von Anfang an so gedacht!? Wenn man in der Bibel die Geschichte vom Sündenfall liest und wie die Schlange Eva verführt hat… Das klingt doch sehr danach, als hätte die Schlange mit Eva gesprochen und weder Adam noch Eva waren verwundert darüber…

Man würde sich nicht voreinander schämen. Nie. Bei nichts. Wenn es nichts Schlechtes gibt, braucht man allerdings auch nie ein schlechtes Gewissen zu haben! Das Schamgefühl würde es in keiner Form mehr geben. Somit müsste man sich auch keine Gedanken mehr um Körperhygiene, um Kleidung, um Mode, um die richtige Frisur machen… Alle Menschen wären perfekt in ihrem Sein! Keiner würde den Anderen merkwürdig ansehen. So etwas wie ein Idealbild gäbe es nicht. Über solche Dinge würde man gar nicht mehr nachdenken!

Es würde kein Unkraut geben, kein Ungeziefer. Nichts, was stört oder etwas kaputt macht. Nahrung wäre nicht mehr notwendig für das Überleben, weil der Mensch keine Nahrung mehr benötigt. Somit wäre auch der Anbau und Züchtung von Nahrung und die darauffolge körperliche Belastung durch Saat und Ernte kein Thema mehr. Ebenso die Schlachtung von Tieren. Was man trotzdem hat, z.B. Früchte die wachsen ect könnten als Genussmittel konsumiert werden. Man kann konsumieren, wenn man möchte, muss aber nicht. Doch durch Konsum wird niemand geschadet. Man nimmt sich einfach das, was da ist und soviel wie man möchte, ohne dass es Konsequenzen nach sich zieht.

Eigentlich wäre der Mensch dann kein Mensch mehr im herkömmlichen Sinne, aber ich weiß gerade nicht, wie ich diesen dann sonst bezeichnen sollte.

Was wären deine Vorstellungen? Fehlt dir noch etwas?

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2 Antworten

  1. Ich freue mich vor allem ganz in der Gegenwart Gottes zu sein, in seiner Liebe, seinem Frieden. Ich stelle mir vor das wird im Himmel gewaltig sein.

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