Die Sache mit dem (Über-)Gewicht

Ausschlaggebend für diesen Beitrag war ein Artikel in der Schwäbischen Zeitung Magazin über eine übergewichtige Frau, die beschloss sich von den Ketten der überweiten, langen, wallenden, dunklen Kleidung zu verabschieden und endlich das anziehen, was ihr wirklich gefällt und worin sie sich wohlfühlt. Sie will als Individuum wahrgenommen werden und nicht nur als “eine Dicke”.

Der Betrag stieß bei mir auf breite Zustimmung. Auch, weil ich selbst ein bisschen zu viel auf den Rippen und ständig mit mir selbst zu kämpfen habe. Klar wäre ich gerne dünn und gut aussehend. Ohne Frage. Dies würde jedoch für mich derzeit mehr Arbeit beinhalten, als ich stemmen könnte. Was da wäre: viel Sport treiben. Sport benötigt Zeit, Kraft und Ausdauer und für all diese drei Nomen fehlt mir derzeit schlichtweg der Elan. Ja, wenn mir meine Figur jetzt alles wäre, dann könnte ich mir wahrscheinlich Zeit dafür freischaufeln. Aber, so wichtig ist es mir dann doch nicht. Meine wertvolle freie Zeit investiere ich lieber in Dinge die mir wirklich Spaß machen, wie zum Beispiel dieser Blog hier. Wenn die Kinder mal etwas älter und folglich selbstständiger sind, ist hoffentlich wieder genügend Zeit für mich vorhanden, sodass ich mich “gemütlich” um die Äußerlichkeiten kümmern kann. Sport mochte ich im Grunde schon immer, aber früher hatte ich auch noch genügend Zeitressourcen um mich ausführlich meinen Hobbies fernab der Familie widmen zu können.

Kann man sich selbst lieben, auch wenn man keine Modelmaße hat?

Ja. Muss man sogar! Erst wenn man es schafft sich selbst zu lieben, egal wie man aussieht, ist man ein zufriedener Mensch. So meine Laienpsychologie. Ein Mensch der sich selbst nicht liebt, ist immer mit sich unzufrieden, egal was die Waage anzeigt. Erst man sich selbst umfassend liebt, können Veränderungen geschehen. Seien diese nun innerlich oder äußerlich. Äußerlich in dem Ausmaß, dass man etwas positives, glückliches ausstrahlt und dies ist anziehender als ein grantiger, unglücklicher Mensch mit Modelmaßen. Auf den ersten Blick mag dieser vielleicht anziehender sein, aber wenn man sich mit diesem wirklich abgibt, wird man feststellen, dass innen nichts ist. Es gibt sicherlich einige Menschen, denen ist das Innenleben des Mitmenschen nicht wichtig. Von denen sollte man sich aus Eigenschutz jedoch eher fernhalten, sonst wird man nur verletzt; wenn man wirklich jemand, für eine langanhaltende, glückliche Beziehung, sucht.

Jeder Mensch ist gut so wie er ist! Normalität liegt im Auge des Betrachters. Wer hat diese Normen festgelegt? Menschen. Normen sind je nach Gesellschaft unterschiedlich und folglich nicht einheitlich.

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Um es zu bewerten, klicke auf einen Stern!

Teile uns deine Meinung über diesen Post unten im Kommentarfeld mit!

Wenn du meinst, dass dieser Post wertvoll war...

Folge uns in den Sozialen Netzwerken!

Das könnte Dich auch interessieren …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: