Was Twitter ist und wie ich inzwischen damit umgehe

Lesedauer: 3 Minuten

Ich führe mit Twitter schon seit Jahren eine On- Off- Beziehung.

Eigentlich hab ich nicht den Hauch einer Ahnung, was ich mit diesem Netzwerk anfangen soll, dennoch fasziniert es mich.

Man bekommt in seinem Feed, auf seiner Startseite, eine sehr schnell Übersicht über den Stand der Dinge. Für jeden Tweet gibt es eine Maximalanzahl von 280 Zeichen und die lassen es zu, dass sehr viele Tweets von den verschiedensten Menschen schnell und übersichtlich auf der Startseite zu erkennen sind.

Während es für Menschen wie mich schwer ist, ihre Botschaften und Texte in ein paar Zeichen zusammenzufassen, sind da andere erfolgreicher und man weiß auf einen Blick was der- oder diejenige meint.

ABER, jetzt kommt das große Aber, durch den geringen Zeichensatz und in Folge durch das vielleicht falsche Verständnis der paar Worte, kommt es sehr, sehr häufig zu Auseinandersetzungen und Diskussionen. Zu Beginn meiner Twitter Karriere hängte ich mich da voll rein. Ich diskutierte was das Zeug hält. Bis ich darauf kam: Für was eigentlich? Was hat es mir gebracht? Gar nichts! Ich hatte eine mords Wut im Bauch, weil die „depperten“ Menschen da draußen einfach nicht kapieren wollten, was ich meine und meine Meinung nicht verstanden. Ich konnte es oft nicht fassen, wie gestört die Menschen sind und gab überall meinen Senf dazu.

Das war einmal.

Jetzt handhabe ich es völlig anders. Profile und Personen, deren Meinung mir nicht schmecken werden einfach links liegen gelassen. Bei manchen denk ich mir einen Teil, aber antworte nicht mehr darauf. Wenigstens in 99% der Fälle. Denn, warum sollte ich meine Nerven im Internet lassen? Das bringt mir rein gar nichts! Ich werde diese Menschen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nie in meinem Leben in echt zu Gesicht bekommen. Ich bin denen egal und sie mir auch, weil ich sie nicht kenne!

Im Internet Kopf und Kragen zu riskieren und diskutieren ist so sinnlos wie… mir fällt grad kein passender Vergleich dazu ein. Bin für Vorschläge offen! 😉

Ich weiß grad nicht wie dieser deutsche grünen Politiker heißt, der sich aus den sozialen Netzwerken zurückgezogen hat, aber ich verstehe ihn. Nicht weil ich mit ihm einer Meinung bin, ich kenne seine Meinung nicht mal, sondern weil ich weiß, dass man im Internet oft Dinge sagt, die man im wahren Leben nie seinem Mitmenschen ins Gesicht zu sagen getrauen würde und besonders Politiker häufig sehr heftig angegangen werden. Ganz ehrlich? Ich würde heute kein Politiker sein wollen. Ich wäre fix und alle bei diesen Kommentaren, besser gesagt oft Beleidigungen und Drohungen.

Da ist es übrigens egal, welche politische Ausrichtung man favorisiert. Haben die Menschen keinen Anstand mehr? Wohl nicht. Sobald man mit Anstand und Moral kommt, hat man eh schon ausgedient… 😉

Es gibt wohl Menschen, die sind der Meinung, Politik wird im Internet gemacht. Dachte ich auch einmal, kurz. Wenn man jedoch mal überschlägt, wie viele Personen auf den sozialen Netzwerken sind und wie hoch die Bevölkerungsanzahl in einem Land tatsächlich ist, dann kommt man relativ schnell darauf, dass dies nur ein mini kleiner Anteil an Wählerstimmen ist und wohl zumeist eher die jüngere Generation. Die Altwähler mischen sich in solche Diskussionen seltenst ein, aber auf deren Stimmen kommt es dann im Endeffekt an!

Für Meinungsmache unter den Jungen ist es allerdings ein gutes Instrument. Viele informieren sich wohl mittlerweile in den sozialen Netzwerken über die politischen Geschehnisse.

Ich rate nur jedem: aufpassen! Hirn einschalten und nicht einfach jeden Hype übernehmen, nur weil es so im Internet steht! Das Internet ist nur so schlau, wie die Menschen es sind, die es bedienen!

Um meine Blogbeiträge zu teilen und den ein oder anderen Menschen mit gleicher oder ähnlicher Meinung zu treffen, ideal. Für großangelegten (politischen) Meinungsaustausch, sinnlos.

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