Buchvorstellung: Tochter Gottes, erhebe dich

Vom Schmerz zum Sieg. Vom Sieg zum Segen.

Heute darf ich euch mit freudiger Genehmigung der Autorin ein Buch vorstellen, welches mich unglaublich geflasht und mir so viele Fragen im Bezug auf die Stellung der christlichen Frau beantwortet hat. Das Buch lag schon seit zwei Wochen auf meinem Kästchen und ich könnte mich in den Hintern beißen, warum ich es nicht früher las. Sorry, der Text ist sehr lang geworden, aber wir Frauen lesen ja gern, oder? 😉

Wie ihr wisst, habe ich so meine Probleme mit dem Feminismus unserer Zeit, diese Art und Weise, wie Frau heute sein soll macht mich unglaublich traurig und betroffen. Mit dem Feminismus wird der Frau ein Freibrief gegeben, sich selbst zu zerstören und sie bemerkt es nicht einmal. Besser noch, die Frau sieht es als ein Privileg an, ihre Weiblichkeit zu zerstören, da sie so sein möchte, wie ein Mann. Das geht so an dem vorbei, welches Potenzial eine Frau mit ihrer Weiblichkeit in sich hätte!

Allerdings bin ich auch keine Anti-Feministin, da ich der Meinung bin, Frauen haben etwas zu sagen! Frauen dürfen etwas sagen, Frauen sind dem Manne ebenbürtig, sie dürfen den Mund aufmachen. Sie müssen sich nicht wie ein stilles graues Mäuschen hinter ihrem Gatten verstecken und alles tun was dieser sagt. Was ich leider bei einigen christlichen Glaubensausrichtungen in der Vergangenheit sah. Das machte mich schon als Jugendliche unglaublich fertig. So wollte ich nie werden!

Und so war ich ständig in der Zwickmühle. Bis ich dieses Buch von der Autorin Inka Hammond las.

Inka und ihr Mann arbeiten im Gebetshaus Augsburg mit, was mich gleich schon sehr positiv gestimmt hat, da ich das Gebetshaus durch viele Auftritte bei YouTube schon als sehr bereichernd empfand. Dort merkt man einfach wie unglaublich mächtig der heilige Geist wirkt. Zudem leiten sie und ihr Mann eine Organisation “free!ndeed”, die Männern hilft aus ihrer Pornosucht herauszukommen. Was ich sehr wichtig finde. Pornografie zerstört so wahnsinnig viel in einem Menschen!

Buchvorstellung

“Die geistliche Atmosphäre vibriert. Der Feind hat uns viel zu lange klein- und unwichtig gehalten. Die Welt antwortet auf dieses Beben mit Feminismus. Aber die Antwort Gottes ist so viel größer, schöner und allumfassender: Er setzt Frauen frei, er heilt sie und dann stellt er sie auf ihren Platz- wie auch immer der aussehen mag.”

Seite 28

Ich schreibe hier nun keine Inhaltsangabe auf, sondern picke das heraus, was mir wichtig geworden ist und was mich beschäftigt (hat). Es ist ein Fülle an Informationen! Und ich denke, jede Frau sollte dieses Buch lesen und die Kraft in sich aufnehmen, die dieses Buch transportiert.

Ein Aufruf zum Kampf

Das Buch beginnt mit einer Vision. Eine Vision dass alle Frauen aus ihrem Dreck und Schlamm aufstehen, umhüllt von Gottes Gegenwart und mit Gottes Waffen ausgerüstet werden, um in den Kampf ziehen. In den Kampf um diese Welt. Vereint. Sie werden runderneuert und kämpfen gemeinsam den Kampf des Glaubens. Nicht still. Nicht hinter den Männern versteckt, sondern an vorderster Front.

Es folgt kurz und prägnant Inkas Geschichte, wie sie ihr ganzes Dasein in Frage stellen musste, wie sie körperlich und psychisch am Ende war und dann ihren Aufstieg, ihre Erkenntnis, dass sie kein Opfer ist. Sie ist zu mehr berufen. Sie ist eine Kämpferin. Ohne Jesus ist sie nichts, mit Jesus ist sie alles. Ihr ist nichts unmöglich.

Das Buch ist ein Aufruf an alle Christinnen, ihre Berufungen anzuerkennen und auszuführen. Kein stilles herumsitzen und warten, bis man ihnen sagt, was zu tun ist, sondern eine Aufforderung die gottgegebene Weiblichkeit zu nutzen, mit allen ihren Fazetten. Eine Kampfansage an den Feind, der versucht die Frauen mit seinen Thesen zu unterjochen. Eine Aufforderung sich ganz Gott hinzugeben und nicht auf die eigene Kraft zu vertrauen.

“Ich glaube, dass hinter dem heutzutage aggressiven Feminismus eine tiefe Sehnsucht steckt, die in jeder Frau mehr oder weniger schlummert: nämlich die Sehnsucht, teilzuhaben an einer glorreichen Szene, einer alles entscheidenden Schlacht. Die Sehnsucht nach dem großen Ganzen. Nicht nur im Hintergrund die Fäden in der Hand zu halten und das Lazarett am Laufen zu halben, sondern an der Front mitzumischen.”

Seite 129

Wir Frauen sind stark! Wir sind kraftvoll. Wir haben etwas zu sagen! Wir sollen und müssen etwas sagen! Wir müssen kompromisslos Jesus nachfolgen und das Wort Gottes ohne Menschenfurcht in diese Welt hinaustragen.

“Es ist für mich keine Überraschung, dass die Frau so massiv vom Feind angegriffen wird. Überall auf der Welt muss die Frau um ihre Würde und Identität kämpfen. Frauen leiden unter Minderwertigkeitskomplexen, die gesellschaftlich regelrecht gefördert werden wie durch Modelshows oder Modekampagnen, unter unter sexuellen Übergriffen und Ungerechtigkeit. Frauen fällt es schwer, ihren Platz zu finden, und sie müssen sich in der Regel immer für ihren Lebensentwurf rechtfertigen- egal, wie ihre Entscheidung ausfällt. Hier sind wir wieder beim Feminismus- die menschliche Antwort auf diesen Missstand.

Gottes Antwort ist eine andere: Er ruft die Frauen nicht zur Rebellion auf, sondern zum Kampf für das Leben. Er ruft sie dazu auf, in ihrem Umfeld einen Unterschied zu machen. Wärme, Liebe und Gerechtigkeit in die Welt hinauszutragen. Sie dürfen in ihrer individuellen Weiblichkeit das Leben feiern und anderen Mut und Hoffnung bringen. Gott will, dass Frauen in ihre Identität als Töchter Gottes hineinfinden und dadurch die Welt verändern. Er ruft sie hinein ins aktuelle Geschehen. Er sieht sie nicht am Rand als Zuschauerinnen, sondern als aktive, entscheidende Teilnehmerinnen. Er weiß um ihr unglaublich großes Potenzial! Er sieht ihr leidenschaftliches Herz. Er hat es ihnen selbst gegeben…”

Seite 130/131

Mit der Vergangenheit abschließen

Aber zuerst müssen wir uns aus unserem eigenen Schlamm befreien. Aus dem Schlamm der Lügen des Feindes, der uns niederdrückt, der uns klein hält. Wir müssen zu Gott gehen, uns ihm ganz hingeben, uns vollkommen befreien und reinigen lassen, damit wir unsere Bestimmung leben können. Unsere Kraft kommt komplett aus Gott, mit ihm können wir alles. Uns ist nichts unmöglich. Wir sind frei! Wir haben keine Angst vor den Menschen da draußen, was die wohl von uns denken könnten. Wir sind mit uns im Reinen.

Es wird darauf eingegangen, wie wir uns von den Schatten der Vergangenheit lösen müssen, um befreit leben zu können. Wie wir zu einer Stärke heranreifen können, ohne Selbstzweifel. Und wie wir unsere Identität in Gott finden dürfen. Es kann sehr schmerzhaft sein, sich reinigen zu lassen, in sich selbst aufzuräumen. Sich von vergangenen Mechanismen zu lösen. Seine Masken fallen zu lassen. Es wird ganz anschaulich mit einem inneren Waisenkind verglichen. Wie ein Waisenkind sich verhält und denkt, hat mir zu denken gegeben, da es im Grunde den Wesenszügen der Hochsensibilität entspricht.

Wir Frauen sind vom Feind umkämpft, da dieser ganz genau weiß, dass wir ihm sehr gefährlich werden können. Wir müssen von ihm fernhalten! Das geht am einfachsten, wenn wir uns mit unserem ganzen Sein Gott hingeben.

Mütterlichkeit

Im letzte Drittel des Buches widmet sie sich noch ausführlich dem Thema Muttersein und wie wichtig das Wesen der Mütterlichkeit ist. Das hat mich auch zutiefst angesprochen. Es liegt in jeder Frau und wartet darauf befreit zu werden. Es kann auch eine Frau, die biologisch gesehen keine Mutter ist, eine Mutter sein.

“Das Herz einer Mutter ist wie ein Schlüsselloch für die Nationen. Mütter können Türen für ganze Ländern öffnen. Was in den Familien gelehrt wird, verändert Gesellschaften. Nicht umsonst wird die Familie als “Keimzelle einer Gesellschaft” bezeichnet.

Seite 148

Mann und Frau

Gegen Ende des Buches wir noch auf die Verbindung zwischen Mann und Frau eingegangen, welche natürlich auch sehr wichtig ist, im geistlichen Kampf.

Nach dem Willen Gottes ist die Frau nicht unabhängig vom Mann und der Mann nicht unabhängig von der Frau. Denn obwohl die erste Frau vom Mann kam, wurden seitdem alle Männer von Frauen geboren, und alle kommen von Gott.

1. Korinther 11,11

Mann und Frau begegnen sich auf Augenhöhe. Sie konkurrieren nicht miteinander, sie sind gleichwertig, gehören zusammen. Mann und Frau sind Seelenverwandte.

“Und solange du als Frau versuchst, dich zu behaupten, solange du nach Anerkennung und Gleichberechtigung rufst, hast du nicht begriffen, dass es ein Königreich gibt, in dem Anerkennung und Gleichberechtigung selbstverständlich sind.”

Seite 165

Was geistlich mit den Männern geschieht, geschieht auch mit den Frauen und umgekehrt. Mann und Frau sind geistlich verbunden.

“Gott ist dabei eine große Erweckung unter Männern und Frauen anzuzünden. Es ist für uns als Frauen besonders wichtig, was bei den Männern passiert, weil ihre Positionierung eine geistliche Bedeutung für uns hat. Gott hat Adam zuerst geschaffen und uns daraus geformt. Je, tiefer und bedingungsloser die Männer sich Jesus hingeben, desto größer und umfassender wird der Aufbruch unter Frauen sein, den wir erwarten können. Die geistlichen Zustände von Männern und Frauen gehen Hand in Hand.

(…)

Eine radikalere Hingabe an Jesus unter Männern wird zum Segen für die Frau, und umgekehrt. Genauso wird Sünde, Unreinheit und eine laxe Umsetzung von Gottes Geboten zum Stolperstein, auch für das andere Geschlecht. Das gilt für Paare und Singles gleichermaßen.”

Seite 166

Frauen sollen vereint, als Einheit kämpfen

Am Ende des Buches wird noch kurz intensiv darauf eingegangen, dass Frauen ihre Rivalitäten untereinander ablegen sollen, da es pures Gift ist. Es hält davon ab, als Einheit voranzugehen. Wenn man ein Problem mit einer Schwester hat, soll man konkret für dafür beten, dass Gott einem die Sichtweise auf diese Schwester verändert.

Auch wenn man selber merkt, dass einen negative Gefühle über einen selbst plagen, ebenfalls zu Gott gehen.

Wir leben nicht im Wettbewerb untereinander, wir sind gemeinsam und gleichwertig im Kampf vereint.

Nachwort

Mich persönlich hat dieses Buch sehr bereichert, es hat mir viele Fragen beantwortet und mich bestärkt. Es hat mich in meinem Kampf bestärkt, den ich vor allem mit diesem Blog führe. Es ist kein Kampf gegen Menschen, es ist ein Kampf gegen den Feind. Der weiterhin versucht die Frauen kleinzuhalten. Allen voran die christliche Frau. Ich war auch lange der Meinung, die Frau müsse sich ihrem Mann unterordnen, im Sinne von fremd bestimmen lassen, und hat zu schweigen. Dieser Meinung bin ich mittlerweile nicht mehr. Zudem habe ich mich auch schon immer dagegen gesträubt. Das war mitunter ein Grund, warum ich niemals heiraten wollte. Warum soll ich heiraten, wenn ich als Single mehr Freiheiten als Frau habe, als in einer Ehe? Zum Glück durfte ich mich von diesen Gedanken befreien, sonst wäre ich heute nicht mit meinem wunderbaren Mann verheiratet.

Ganz ehrlich? Ich freue mich über jeden, der “sich angegriffen fühlt”, das zeigt mir, dass es in dem Menschen arbeitet. Dennoch muss der einzelne Mensch dies mit selbst und vor allem mit Gott regeln.

Ich möchte Gott kompromisslos folgen! Du auch?

Lies das Buch und lasse dich inspirieren! Es gibt noch so viel mehr zu lesen und zu entdecken!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Anni Side | andererseits.at

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