Familienplanung realistisch

Wie ihr in einem meiner letzten Beträge lesen konntet, haben wir uns dafür entschieden, unsere Kinderplanung abzuschließen. Endgültig. ⬇

Mir reicht es, mehr als.

Ich habe einfach nicht die Kraft für mehr Kinder, obwohl ich liebend gerne mehr hätte. Oh ja! Ich liebe Kinder, vor allem natürlich meine eigenen Kinder! 😉 Aber mit unseren familiären Gegebenheiten sind mehr Kinder schlichtweg unmöglich, für mich. Meine Mutter ist bis zur Rente noch Vollzeit beim arbeiten und vor allem wohnt sie nicht in der direkten Umgebung. Zu meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr. Meine Schwiegereltern sind zwar verfügbar, jedoch auch nur mit begrenzten Ressourcen. Unsere Kinder sind selbstverständlich nicht ihr Lebensmittelpunkt. Obwohl ich schon sagen muss, meine Schwiegermama hilft, wenn sie kann!

Wenn wir jetzt eine Familie um uns hätten, die man immer und vor allem auch kurzfristig einspannen könnte, dann ja… würde ich vielleicht noch mehr Kinder bekommen. Und,aber das ist jetzt hier nicht das Thema, wenn ich andere Geburten gehabt hätte.

Mit unserem Familienkonzept: Mein Mann geht arbeiten und ich den ganzen Tag allein mit den Kids daheim, funktioniert das allerdings nicht. Auch wenn wir sagen würden, wir machen es ganz modern und ich gehe auch arbeiten, selbst das würde nicht funktionieren, da es doch immer nur wir beide sind, die die ganze Last und die Verantwortung für die Kinder tragen “müssen”. Zudem würden noch die finanziellen Belastungen für die Kleinkinderbetreuung hinzukommen und die persönlichen Belastungen durch strenge Zeitplanung, um alles unter einen Hut zu bekommen, die auch nicht ohne sind. Alles Dinge, die man beachten und überdenken muss im Bezug auf die Anzahl der gewünschten Kinder.

Ja ich weiß, es gibt mehr als genügend Frauen, die dies alles tagtäglich meistern müssen, ohne Hilfe und ohne die folgenden Voraussetzungen:

Was wären die Voraussetzungen für mehr Kinder für mich?

Ganz einfach, ständig verfügbare und kostenlose Babysitter in Form von Großeltern oder sonstigen nahe stehenden Verwandten oder enge Bindungspersonen. Ein Mehrgenerationenhaushalt, bei dem die gesamte Last, von Kindererziehung und Einkommen erwirtschaften, auf mehreren Schultern verteilt ist.

Kinder gehören mitten rein in eine Form des Zusammenlebens mit mehreren Altersstufen und Generationen. Die Jungen lernen von den Alten und die Alten bleiben durch die Jungen jung und am Puls der Zeit.

Das wäre mein Wunsch. Aber was nicht ist, ist halt nicht. Schade! Und so bleibt es bei drei Kindern und gut ist. Das reicht mir. Selbst wenn ich immer sage: “Wünsche aufgeben und nicht so viel an sich selbst denken”, was ich auch immer noch unterstütze. Ich bin dennoch immer noch ein Mensch, auch mit eigenen Plänen und Zielen und Wünschen. Logisch, sonst wäre ich kein Mensch, sondern irgendwas Außerirdisches. 😜😂

Ich muss einfach froh und dankbar sein, dass ich überhaupt drei Kinder bekommen durfte und alle gesund und vital sind.

Was waren eure Gründe für eure Kinderanzahl? Oder ist die Kinderplanung noch nicht abgeschlossen? Wieviele Kinder mögt ihr?

Bild mit freundlicher Genehmigung von Pixabay

3 Replies to “Familienplanung realistisch”

  1. Hi Anni,
    danke, dass du über ein Thema schreibst, das nicht viele in Angriff nehmen. Dein Blickwinkel ist interessant und natürlich ligitim, aber ich finde ihn recht einseitig. Ich kann es gut verstehen, dass man sich gedanklich stark mit der Belastung befasst, die die Kinder darstellen, insbesondere wenn man Mama ist, die zuhause bleibt und 24/7 im Einsatz ist. – Geht mir genau so! – Aber dennoch denke ich, man sollte nicht zu schnell den Mut verlieren, insbesondere wenn man an einen großen Gott glaubt! Ich will hier niemanden überreden, mehr Kinder zu bekommen als er Kräfte mäßig schafft. Aber doch dazu ermutigen, mit Gottes Kraft zu rechnen.
    Ich wohne in einem Mehrgenerationenhaushalt (Opa, Oma, Onkel) und muss sagen es ist für mich mehr Last als Entlastung. Klar, die Kinder haben zusätzliche Bezugspersonen, aber bei uns arbeiten sonst alle und ich bin trotzdem allein zuhause und für die Kinder da. Und abends haben alle gearbeitet, keiner Interesse an Babysitten etc. Das ist nicht alles so einfach wie man es sich wünscht.
    Zum Thema Familienplanung habe ich auch auf meinem Blog geschrieben. Falls es dich interessiert: https://www.sulamithmama.com/ehe.html
    Liebe Grüße von Mama zu Mama und viel Freude an deinen Kids!

    1. Danke für deine Sicht der Dinge! Da hast du recht, ich habe Gott bei dem Beitrag komplett ausgeklammert und vielleicht etwas zu sehr problemorientiert 😉.

      Vielleicht ist mein Wunsch von einem Mehrgenerationenhaushalt zu träumerisch? Wer weiß… 😁

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