Was aus den Kindern wird, bestimmen die Eltern

Ich twittere zur Zeit wieder sehr gerne, das ist bei mir so phasenweise. Gestern fiel mir ein Satz ein, den ich schnell twittern musste und diesen möchte ich nun ausformulieren und erklären, wie ich zu dem Statement kam. Nicht weil ich deswegen angegriffen wurde, sondern weil es mir dieses Thema ein Bedürfnis ist.

Sie geht schon länger durch alle Medien und das immer vehementer: die Gendertheorie,

wonach Geschlecht und Biologie zwei verschiedene paar Stiefel seien und jeder Mensch sich sein Geschlecht anhand seines Willens oder Fühlens selbst aussuchen kann. Zudem gäbe es nicht nur zwei Geschlechter: Mann und Frau, sondern auch noch ein geschlechtsloses Wesen, sowie Menschen, die irgendwie zwischen den Geschlechtern leben, 60 Unter- oder Überkategorien soll es geben, je nachdem aus welchem Gesichtspunkt man es betrachtet. Soweit die Theorie, wie ich es verstanden habe und so wird das auch unseren Kindern in den Schulen und vor allem auch in den Kinder- TV- Kanälen (!!!), beigebracht.

Schon länger werden Eltern dazu aufgefordert, ihre Kinder geschlechtsneutral zu erziehen, sprich ihren Kindern nicht beizubringen es sei ein Junge oder ein Mädchen, sondern dem Kind in weiterer Folge die Möglichkeit geben, sich sein Geschlecht selbst aussuchen zu dürfen. An diesem Punkt geht es nicht nach den Farben rosa und blau, was oft der Aufhänger für viele Eltern ist, sondern um viel tiefere Dinge, von wegen, dass der Penis kein typisch männliches Geschlechtsteil sei und die Vagina kein typisch weibliches Geschlechtsteil. Die biologischen Geschlechter seien irrelevant, was man sein will zählt, das ist dann die Identität des Menschen. Dabei sind die Identitäten nach Belieben austauschbar.

Tut mir leid, aber bei so viel Irrsinn geht mir die Hutschnur hoch! Das kann es doch nicht sein! Für wie dumm möchte man uns eigentlich verkaufen? Für mich ist das Gehirnwäsche und somit Kindesmissbrauch! Nach dem Motto:

Bring deinem Kind nichts bei und lass es in die Irre laufen! Wir fangen es dann irgendwo wieder ein und bringen ihm bei, was wir für richtig halten.

So hört sich das für mich an.

Geschlechterverwirrung

Wenn ich höre, dass ein adoptierter Sohn von Angelina Jolie und Brad Pitt sich seines Geschlechtes unsicher ist und sich umoperieren lassen möchte und dafür auch noch von den Medien hochgelobt und hofiert wird, denke ich mir: Das arme Kind! Beide Eltern ständig beim Arbeiten; die Kinder werden mit rund um die ganze Welt geschleppt, an die verschiedensten Drehorte; kein fixes Elternhaus; daneben ständig irgendwelche Nannys, die sich den ganzen Tag um die Kinder kümmern und bei Belieben ausgetauscht werden, wenn eine nicht in den Kram passt; die Eltern nicht in greifbarer Nähe, als Vorbild, beide selbst wahrscheinlich psychische Probleme, wenn man der Boulevardpresse glauben schenken darf. Da frage ich mich: Wie kann da ein Kind zu einem normalen Erwachsenen heranreifen?

Allgemein unter den Künstlern scheint sehr große Verwirrung darüber zu herrschen. Ich bringe es mit ihrem Lebensstil in Verbindung: Oft wechselnde Partnerschaften, sexuelle Untreue, viel unterwegs. Gut, man darf es nicht verallgemeinern, es gibt durchaus Künstler die schon jahrzehntelang verheiratet und auch glücklich sind, aber über die hört man seltenst etwas und die sind auch nicht so populär, sprich dem Nachwuchs kein Vorbild.

Bei den Otto-Normalverbrauchern ist es inzwischen leider auch nicht viel besser. Die Zeiten, in denen eine Ehe ein ganzes Leben lang hielt und man sich auch im Ehebett treu blieb, sind in gewissen Kreisen und Gesellschaftsschichten schon längst vorbei. Ständig wechselnde Partnerschaften sind selbst bei Personen mit Kindern kein Unding mehr. Man muss sich mit Kindern nicht einschränken! Heißt es.
Kinder wachsen bei gleichgeschlechtlichen “Eltern” auf und ihnen wird vermittelt, dass das richtig sei. Spätestens wenn es darum geht: “Wo kommen die kleinen Babys her?” wird es eng für die “Eltern”, aber ich denke, selbst dafür wurden wahrscheinlich schon passende Erklärungskonzepte entwickelt.
Den Kindern wird bewusst das andere Geschlecht vorenthalten, welches doch so wichtig für eine gesunde Entwicklung wäre. Klar, Kinder sind nicht doof und suchen sich halt dann anderweitig Vorbilder für das andere Geschlecht, aber was ist, wenn sie keines finden?

Fehlende Eltern-Kind-Beziehung

Wenn ich mir die Geschichten von den Menschen anhöre, die sich unsicher in ihrer Identität sind, kommt meistens heraus, dass sie eine fehlende Beziehung zum Vater, oder der Mutter oder zu beiden haben. Oft Kinder, die aus einem Elternhaus kommen, in denen die Eltern geschieden sind, Beziehungsprobleme dominierten, Gewalt in der Erziehung oder untereinander praktiziert wurde, oder ständig wechselte Partnerschaften der Eltern und somit keinen Halt an ein Elternteil, somit einem Geschlecht. Sie fanden in ihren Eltern keine Vorbilder, wie ein Mann oder eine Frau zu sein hat.

Ich bin der Meinung, wer nicht weiß, wer er ist, der sollte tief in sich gehen und mit sich arbeiten. Und das absolut ehrlich. Das geht am Besten in einer Therapie. Ich behaupte, dass ein Mensch solange nicht glücklich sein wird, bis er mit sich und seinen tiefsten Ängsten, Sorgen und Nöten im Reinen ist. Das ist ein schmerzhafter und unter Umständen langer Prozess, da es viel von einem abverlangt: Man muss vor sich selbst zugeben, dass man nicht perfekt ist, dass man fehlerhaft ist in seinem Sein und dass man nicht alles schaffen und sein kann, man muss seine gesamte Vergangenheit (dominierend die Beziehung zu den eigenen Eltern) aufarbeiten und für sich bereinigen. Wenn man das nicht möchte, ist es einfacher sich den augenscheinlich einfachen Gegebenheiten zu beugen und sich so Glück vorzuheucheln. Bringt nichts, denn tief in seinem Inneren weiß trotzdem jeder Mensch, dass da etwas nicht stimmen kann.

Wer seinen Kindern eine liebevolle, innige und starke Beziehung vorlebt und seinen Kindern ein liebevolles, starkes Vorbild ist, der braucht laut mir auch keine Angst zu haben, dass sein Kind irgendwann auf die Idee kommt, sich seines Geschlechtes unsicher zu sein, oder sich auf das eigene Geschlecht bezüglich einer Partnerschaft konzentriert.

Meine These ist, dass das Verhalten der Eltern der Ursprung ist, wie die Kinder werden. Und daher setzten die Gendertheoretiker auch dort an. Sie wissen, wie viel Macht die Eltern-Kind-Beziehung, die Familie hat. Sie wissen, wie viel Einfluss das Elternhaus auf die Kinder und somit unsere zukünftige Gesellschaft, hat. Die Frage ist, machen wir diesem Bockmist mit, oder nicht? Ich nicht. Punkt.

Liebe und Anerkennung

Im Grunde möchte jeder Mensch nur so geliebt und angenommen werden, wie er ist. Daher diese ganzen Kampagnen, um die Anerkennung von mehreren Geschlechtern und die Ehe für alle. Ich glaube nicht, dass das die Menschen auf Dauer glücklich macht, denn im Grunde fehlt ihnen nur eines: Gott. Der Gott, der sie erschaffen hat, der gesagt hat: Sie sind gut so wie sie sind, so wie ER sie gemacht hat. Der Gott, der jeden Menschen liebt, so wie er ist. Der Gott, der traurig ist, wenn ein Mensch sich nicht so annehmen kann wie er ist und helfen möchte, dass ein Mensch sich selbst erkennt und annehmen kann so wie ER ihn gemacht und erdacht hat. Er möchte jedem Menschen helfen, zu dem Ursprung seines Seins zurückzukehren. Möchte ihn neu machen, wie ein Neugeborenes. Ohne Makel und rein in seinem Wesen.

Ja… Aber leider gibt es da noch den Feind, der das unter allen Umständen verhindern möchte, dass die Menschen sich Gott zuwenden und den Menschen einflüstert, dass sie auf anderen Wegen zu einem allumfassenden, glücklichen Dasein kommen können. Wird nicht funktionieren. Und so reiten sich die Menschen immer weiter in die Scheiße und das auch noch mit voller Absicht und mit der absoluten Überzeugung das Richtige zu tun.

Wir als Eltern und Christen stehen vor großen Herausforderungen, in der heutigen Zeit. Wir müssen unsere Kinder für die Außenwelt rüsten, damit sie dem Ganzen nicht erliegen. Wir selbst müssen solche Eltern sein wie oben beschrieben. Es ist in vielen Fällen eine große Herausforderung, ich weiß. Aber mit Gottes Hilfe ist es machbar! Wir müssen nicht alleine kämpfen. Beten wir für unsere Kinder, für die Lehrer unserer Kinder, für die Freunde unserer Kinder, dass sie erkennen was richtig und falsch ist.

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