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Anfangsphase

Vor nun über fünf Jahren, in meiner ersten Schwangerschaft, begann ich über das Wickeln mit Stoffwindeln nachzudenken. Während der Schwangerschaft besuchten wir ein befreundetes Ehepaar und die Frau zeigte mir das Wickeln mit Strickbindewindeln… Ich war erst einmal ziemlich abgeschreckt und dachte kurzzeitig: “Das ist doch nichts für mich!”
Trotzdem hatte ich im Gedächtnis, dass nicht alle Stoffwindeln so aussehen und kaufte mir in Folge, über Amazon, meine erste moderne Stoffwindel.

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Anni Side | andererseits.at Pop In V1 mit Schildkröten. Neukauf 2013- ist nun schon etwas älter…


Eine PopIn in blau mit Schildkröten (Inzwischen gibt es eine neuere Versionen und auch andere Muster ). Ich war begeistert von den bunten Farben, wurde aber nicht so richtig warm damit, da die Windel bei meinem Sohn fiese Abdrücke an den Oberschenkeln machte…
So blieb es bei der einen Stoffwindel für meinen Erstgeborenen.
Zwei Jahre später erblickte Sohn Nummer 2 das Licht der Welt. Als dieser drei Monate alt war, dachte ich auf einmal wieder über das Thema nach, nachdem ich die Stoffwindel von meinem Ersten mal wieder ausgegraben hatte. Meine Neugierde war erneut geweckt und ich dachte mir: “Es muss doch noch etwas anderes geben!”

Die Beschaffung

Also verbrachte ich Stunden, Tage, Wochen vor dem Internet um mich zu informieren. Es war eine Flut aus Informationen und es war zäh, sich da durchzukämpfen. Schlussendlich besorgte ich mir ein Testpaket für zwei Wochen bei einem Onlineversand für Stoffwindeln. Das ganze hat mich € 20,– gekostet. Ich dachte mir, besser als viel Geld für Stoffwindeln ausgeben und am Ende entscheide ich mich doch wieder dagegen. (Leider bietet der Stoffwindelonlinehändler dies jetzt nicht mehr an- war zu viel Aufwand.)
Und… Ich war begeistert! Konnte es gar nicht abwarten meine eigenen Stoffwindeln zu kaufen und hab mir aus allen, mir verfügbaren, Onlineflohmärkten meine Windeln zusammengekauft.
Warum gebraucht? Erstens spart man nochmal unglaublich viel Geld und zweitens nimmt man den Umwelt- bzw. Nachhaltigkeitsgedanken wieder auf. Trotzdem… Summa Summarium war es viel Geld auf einen Schlag!
In dem Fall muss man jedoch langfristig denken. Es gibt einige Berechnungen, wie viel Geld man im Laufe der Wickelzeit an Wegwerfwindeln ausgibt- ein ganz schöner Batzen! Da ist der Betrag für Stoffwindeln, in meinem Fall, gerade mal ein Drittel und das für zwei Garnituren Stoffwindeln (zwei Wickelkinder, mit verschiedenen Größen bzw. Ansprüchen an die Saugleistung).

Für mehr Infos kann man das Portal: www.windelwissen.de oder www.stoffwindelguru.com nutzen, sich in diversen Facebook Stoffwindelgruppen, sich in einem Stoffwindelgeschäft Vorort informieren, oder sich eine Stoffwindelberatung Vorort suchen!

Fazit: Es klingt alles viel komplizierter, als es in Wirklichkeit ist. Es dauert eine Weile, bis man in die Materie hinein findet, aber es lohnt sich auf alle Fälle! <3

Mittlerweile sind meine Jungs unter tags trocken und die Letzte wird mit Stoffwindeln gewickelt. Ich stoße derzeit einiges an Stoffwindeln ab- verkaufe es auf Onlineflohmärkten, da ich nicht mehr so viel benötige. Einiges ist nun nach über drei Jahren Wickelzeit nicht mehr ansehnlich oder auch defekt, aber das macht nichts, da es sich mehr als amortisiert hat!

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