Mit Jesus zu einem neuen Menschen werden- ein persönliches Zeugnis

Ein persönliches Lebenszeugnis von Michelle

Liebe Geschwister,

mein Name ist Michelle Balbas, ich bin 18 Jahre alt und Jesus hat mich von Homosexualität freigesetzt.

Seit ich denken kann, habe ich das Gefühl gehabt, ich bin im falschen Körper gefangen. Bereits mit 3 Jahren habe ich mir die Haare abschneiden lassen; stets nur Dinge getan, die eigentlich im Interesse eines Jungen wären. Ich habe meinen Körper gehasst. Dieser Hass ging so weit, dass ich in meiner Jugend oft über eine geschlechtsangleichende Operation nachgedacht habe. Gott sei Dank war es mir aber zu teuer gewesen…. Ich bin nie damit zurecht gekommen ein Mädchen zu sein. Ich habe zwar eine Beziehung mit einem Jungen ausprobiert, aber wirklich funktioniert hat das nie, ganz egal wie ich mich fühlte. Mädchen fand ich immer anziehender; nur mit ihnen konnte ich mich auf etwas Sexuelles einlassen und Gefühle aufbauen.

Meine Erfahrung mit dem Okkultismus

Dieser Freund, den ich gehabt habe, hatte enorme psychische Probleme gehabt, da er stark gemobbt wurde. Seine Zuflucht hat er im Okkultismus gesucht. Er suchte nach Stärke und Kraft – in Form von Rache und Hass – so versuchte er sich zu verteidigen. Viele hatten Respekt davor. Da auch ich wegen meiner sexuellen Orientierung und wegen meinem Aussehen sehr gemobbt wurde, bin ich ebenfalls in den Satanismus reingerutscht. Ich habe mich extrem für die Spiritualität interessiert. Durch den Satanismus wurden wir sehr beliebt, hatten Erfolg in fast allen Dingen, die wir wollten. Doch dann änderte sich plötzlich alles. Nach einiger Zeit bekam ich einen Umschwung, denn der Teufel wendete sich unerwartet gegen mich.

In der ganzen Zeit hatte ich oft das Gefühl von Schuld im Herzen. Schreiende Schuldgefühle, Gewissensbisse vor Gott, in mir, die mich letztendlich dazu geführt haben, Kontakt zu Jesus zu suchen.
Tief in mir wusste ich, dass Gott mich für meine Homosexualität und Okkultismus in die Hölle werfen wird. Ich habe nach einem Ausweg gesucht. Als ich mich entschieden habe vom Okkulten Abstand zu nehmen, da wurde es plötzlich unangenehm. Ich habe bizarre Erfahrungen machen müssen; vor allem in meiner Wohnung passierten paranormale Phänomene. Eine dunkle, eiskalte Atmosphäre hat mich in Angst versetzt, so konnte ich nicht weiter leben.

Gottes Kraft und Herrlichkeit erlebt

Schließlich habe ich mich von all den okkulten Sachen getrennt. Kurz danach ist mir Gottes Salbung in einem Schulbus widerfahren. Es hat sich angefühlt wie ein nasser Wind auf meinem Gesicht, meiner Haut und Haaren. Ich weiß, es war ein himmlisches Öl, was über mich gegossen wurde. Ich habe mich innerlich wie neu gefühlt. Mit meiner Homosexualität habe ich noch immer zu kämpfen gehabt. Mein Fehler war, ich habe versucht mich aus eigener Kraft zu verändern. Leider haben mich auch einige Christen ausgeschlossen und sogar abwertend behandelt. Ich hatte das Gefühl, dass Christen mich nicht ernst nehmen würden, wegen dieser Sünde. Automatisch habe ich dieses Verhalten eine Zeit lang auch auf Gott bezogen, ich dachte, dass er genau so über mich denkt, wie die Christen. Eines Tages hat ein lieber Bruder von Easyfisch mit mir geschrieben und mir erklärt, dass ich von Gott sehr geliebt bin! Er sagte auch, dass Jesus allein in der Lage ist, uns von bestimmten Sachen zu befreien. Nicht ich selbst, niemand kann diese Wahrnehmungsstörung ändern. Nur Gott. Dann betete er für mich. Es geschah etwas in mir, denn ich habe augenblicklich eine neue Gesinnung empfangen. Eine Gesinnung, die nicht von mir selbst aufgesetzt war, es war echt. Ich habe dem Herrn Jesus Christus mein Leben und all meine Probleme übergeben. Auch meine Homosexualität!

Die Veränderung wurde von Innen nach Außen sichtbar

In mir fühlte ich plötzlich ein Verlangen nach optischer Veränderung; ich wollte lange Haare haben, weibliche Kleidung tragen. Ich habe mich sogar anders bewegt, anders gedacht, anders geredet. Plötzlich konnte ich mir vorstellen Männer attraktiv zu finden und mich sogar in sie zu verlieben. Das alles bewirkt eine persönliche Begegnung mit Gott!

Ich weiß genau, als homosexueller Mensch hat man oft große Angst sich selbst zu verlieren. Das Thema ist sehr intim und spricht jede Persönlichkeit tief an. Es betrifft ja meistens nicht nur die sexuelle Orientierung eines Menschen, sondern in erster Linie deine Identität: dein Charakter, wie du bist, wie du denkst, wie du dich selbst wahrnimmst. Alles, was dich ab der Zeit deiner Geburt ausmacht. Das ist nicht einfach und das verstehen leider viele Christen nicht, dass man sehr verständnisvoll, sehr sanftmütig mit Menschen umgehen muss.
Darum ermutige ich euch, ihnen vor allem nicht zu unterstellen, dass sie einfach nur krank sind und geheilt werden müssen, dass erst dann Gott sie annehmen würde. Das einzige, was man damit bezweckt – so war es bei mir – ist Unsicherheit, Distanz zu Gott und meistens sogar Hass gegen ihn.
Es ist eine Veränderung des Geistes, die stattfinden muss. Eine Persönlichkeitsstörung, die nur Jesus korrigieren kann, deshalb muss man da anders vorgehen. Man sollte die Menschen lieben, für sie da sein. Gebt das Evangelium unverfälscht weiter, aber sprecht den Menschen nicht ihre Würde ab, denn Gott liebt sie, auch wenn sie noch nicht komplett verändert wurden. Das gilt für alle, nicht nur für Homosexuelle.
Jeder muss sich persönlich an Gott wenden, den direkten Dialog zu Gott suchen.

Gott ist real!

ER setzt jeden frei, der ihn darum bittet. Gebt es dem HERRN in die Hand und betet für die Menschen, seid von Herzen für sie da.
Zeigt ihnen, wie wunderbar und zuverlässig Gott doch ist.
Vertraue IHM deine Seele an, er wird deine wahre Persönlichkeit aufhellen und nur das defragmentieren, was uns selbst schaden wird. Deine Identität ist allein in der Liebe Jesu, die wirklich alles neu macht.

Bitte, predigt das Evangelium unverfälscht, aber liebt die Menschen gleichzeitig so, wie Jesus sie liebt. Denn nur die Liebe in Verbindung mit der Wahrheit, kann Herzen berühren.

Gottes Segen,
Michelle

Danke Schwester, was für ein Zeugnis für uns alle!

Liebe Christen, lasst uns Menschen lieben, für sie da sein, in der Wahrheit des Evangeliums. Wir können niemanden verändern, nur Jesus kann uns auf dem Weg der Heiligung helfen. Für ihn ist nichts unmöglich!

Falls du dieses Zeugnis hörst, Gebet brauchst oder auch deine persönliche Geschichte mit Jesus Christus veröffentlichen willst, schreib uns!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Facebookseite “Just Jesus- No Religion” und wurde dort leider zensiert. Warum bleibt die Frage?, aber wenn man die Entwicklungen in der letzten Zeit beobachtet hat, nicht verwunderlich. Daher gilt die eben genannte Aufforderung in erster Linie für diese sehr gute Facebookseite!
Aber natürlich freue auch ich mich über eure persönlichen Geschichten!
Wie ich schon einmal schrieb, für mich sind persönliche Zeugnisse oft besser als eine Predigt, da lebensnah, ehrlich und echt.

Link zur Seite: https://www.facebook.com/Just.Jesus.No.Religion/

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Anni Side | andererseits.at und Pixabay

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.