Der Tod und die menschliche Vergänglichkeit

Am Karsamstag veröffentlichte die liebe Lilli auf ihrem Blog einen Beitrag “Mit Kindern über den Tod reden”. An demselben Tag stellte mein ältester Sohn mal wieder sehr viele und interessierte Fragen zu dem Thema.

Ostern stand vor der Tür, es wurde bei uns in der Familie viel über Jesu Tod am Kreuz und seine Auferstehung erzählt und erklärt. An demselben Tag hörte ich noch eine sehr interessante Predigtreihe von Johannes Hartl an, welche ich am Ende des Beitrages verlinken werde. Es geht darum, dass die Auferstehung Jesu historische Tatsache ist. Es war für mich sehr interessant, da mir von Atheisten immer wieder “Beweise” gezeigt wurden, dass Jesus gar nicht existiert hat, welche ich natürlich nicht glaubte, jedoch keine passende Antwort parat hatte, die wissenschaftlich oder vernunftmäßig klang. Atheisten braucht man nicht mit Sachen kommen, die sich außerhalb der Realität befinden. Was vor ihren Augen existiert und sich beweisen lässt ist echt und wahr und was sie nicht sehen oder beweisen können, stimmt nicht. Meistens waren es recht wirre und verschachtelte Erklärungen, die ich gar nicht verstand, oder denen man auf Länge gar nicht mehr folgen konnte. Ich dachte mir nur, da wird der Leser oder Zuhörer absichtlich massivst verwirrt, damit man gar nichts mehr darauf entgegnen kann. Auch eine Taktik! Wie ich in einem anderen Beitrag schon einmal schrieb. Für mich ist das alles ein Kampf und zwar kein Kampf Mensch gegen Mensch, sondern der Kampf der unsichtbaren Welt.

Doch, Jesus hat existiert! Und was das Wichtigste ist, er ist auferstanden! Das Grab war leer und es gab hunderte von Augenzeugen, die ihn gesehen hatten. Die Bibel ist ein Buch aus vielen Büchern. Geschrieben von Zeit- und Augenzeugen. Viele Begebenheiten kann man aufgrund historischer Zeichnungen oder Schriftstücken belegen.

Leben, Sterben und der Sinn

Wie ihr wisst, bin ich von Beruf Altenpflegerin. Sprich, ich hatte von Berufswegen her eigentlich ständig mit der menschlichen Vergänglichkeit zu tun. Jeder Mensch stirbt irgendwann. Die einen früher, die anderen später. Doch, was kommt danach? Einige glauben: nichts mehr, da dieses Leben hier auf Erden sei das Einzige sei und man zusehen muss, wie man zu Lebzeiten das Beste für sich herausholt, um ein zufriedenes und erfolgreiches Leben führen zu können. Für mich persönlich ist das unsinnig. Für was sollte ich mich hier auf Erden anstrengen und mir den Arsch aufreißen, wenn danach nichts mehr kommt? Der Mensch lebt in etwa plus minus 80 Jahre. Auf die Gesamtheit des Alters der Erde ist das nichts. Der Mensch würde also aus dem Nichts kommen, sprich der einzelne Mensch ist nicht relevant, und geht wieder ins Nichts.

Da stellt sich für mich die Frage: Warum lebt der Mensch überhaupt? Was hat es dann für einen Sinn, dass der Mensch existiert? Jeder Mensch möchte etwas sein! Jeder Mensch möchte wahrgenommen und geliebt werden und viele legen auch einen Wert darauf, dass Erinnerungen an sie existieren. Eine Antwort darauf ist, Kinder in die Welt zu setzen, oder etwas so großes zu schaffen, dass die Nachwelt sich an einen erinnert. Aber letzteres schaffen die wenigsten und Kinder zu bekommen, damit sie sich an einen erinnern ist schön und gut, doch die Erinnerung hält nur ein bis zwei Generationen an, dann ist man auch schon wieder vergessen, oder man ist nur irgendein Name auf dem Familienstammbaum.
Manche Menschen haben sich sicherlich damit abgefunden, dass das hier ihr einziges Leben ist und danach nichts mehr kommt. Für sie stellt dies auch kein Problem dar- zum derzeitigen Moment.
Ich für meinen Teil finde das eine traurige Herangehensweise an das Leben. Denn für was lebe ich dann überhaupt? Meine Kinder sind irgendwann aus dem Haus, meine Arbeitskraft wird irgendwann nicht mehr gebraucht. Ich bin irgendwann nicht mehr relevant, für niemanden. Außer für Gott. Denn, er hat jeden Menschen nach seinem Abbild erschaffen und geplant. Er ist mein Schöpfer und mein Vater, der immer bei mir ist. Das finde ich eine wunderschöne Zusage, mit der ich gut leben kann. Ich bestimme meinen Wert nicht aus mir selbst, sondern Gott gibt mir meinen Wert. So kann ich alt und krank werden, für keinen Menschen auf dieser Welt mehr relevant sein und trotzdem weiß ich, ich bin wertvoll und habe keine Angst vor der Vergänglichkeit.

Das Alter ist für viele enorm abschreckend. Die häufigste Aussage, die ich im Altenheim, von den alten Menschen, hörte war: “Ich bin doch zu nichts mehr zu gebrauchen!” Daraufhin wünschten sich viele den Tod. Allerdings haben die meisten wiederum Angst vor dem Tod. Am friedlichsten sind diejenigen entschlafen, die an ein Leben nach dem Tod glaubten.

Ich fand meine Antwort auf das Ist und Sein und auch auf das Leben nach dem Tod in Form von der biblischen Lehre. Jeder gläubige Mensch kommt nach seinem Tod zu Jesus ins Paradies und darf dort auf ewig weiterleben.

Mit Kindern über das Thema sprechen

Und das ist auch das, was ich meinen Kindern erkläre. Jeder Mensch ist von Gott gewollt. Er hat jeden Menschen genau geplant und er hat jeden Menschen auf diese Erde geschickt, damit er ihn verherrlicht und seinen Plan ausführt. Leider wollen viele Menschen von Gottes Plänen nichts wissen. Sie entfernen sich von ihrem Vater, weil sie lieber auf den Teufel hören mit seinen Lügen. Wenn ein Mensch sich für Jesus als seinen Heiland und Erretter entschieden hat, ist er gerettet und darf eines Tages mit Jesus im Paradies sein. Der Tod ist für einen Jesus Nachfolger kein Grund zur Trauer, sondern ein Freudenfest, weil er dann bei seinem Vater im Himmel wohnen darf. Irgendwann sehen wir uns dann alle im Himmel wieder und dort wird es uns auf ewig gut gehen.

Am Karsamstag saßen wir zusammen im Garten vor dem Lagerfeuer, als ich das meinem Sohn erklärte. Er weinte Freudentränen und ich hatte ebenfalls Tränen in den Augen. Wie wunderschön! Wir dürfen uns alle in Gottes starke Hände fallen lassen.


Link zum Text: (Bitte auf die Schrift klicken, es ist ein Link- wenn man mit dem Mauszeiger darüber fährt, verfärbt es sich)

Predigtreihe von Dr. Johannes Hartl: Die Auferstehung Jesu als historische Tatsache:

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

Um es zu bewerten, klicke auf einen Stern!

Teile uns deine Meinung über diesen Post unten im Kommentarfeld mit!

Wenn du meinst, dass dieser Post wertvoll war...

Folge uns in den Sozialen Netzwerken!

Das könnte Dich auch interessieren …

2 Antworten

  1. Sarah sagt:

    Wunderschoen geschrieben Anna!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: