Blogparade- Miteinander leben

Eine liebe Bloggerfreundin von mir hat eine ganz tolle Blogparade ins Leben gerufen, zu der ich leider nichts beisteuern kann, außer sie bekannt zu machen. Sie richtet sich an Eltern von Kindern mit speziellen Bedürfnissen.

Miteinander Leben- Blogparade

Zusammen mit der Bloggerin Martina von “Jolinas Welt“, deren Tochter Down Syndrom hat, möchten Lilli von “Mit Kindern glauben“, für mehr Wertschätzung untereinander werben. Für Inklusion statt Separation. Kinder mit Autismus oder Down Syndrom gehören mitten in die Gesellschaft und wir, die Menschen, die wir “normal” sind, haben dafür zu sorgen, dass die Gegebenheiten so sind, dass alle sich wohlfühlen und dabei sein können!

Kenne ich Menschen mit speziellen Bedürfnissen? Meine Gedanken zu dem Thema:

Nein, ehrlich gesagt nicht. Von der Arbeit ja, das sind dann die Härtefälle, die Pflegefälle, aber so im Alltag, nein. Das ist schade! Menschen mit Behinderungen und speziellen Bedürfnissen werden in eigens für sie errichteten Institutionen untergebracht, damit sie, wie man so schön sagt, speziell gefördert werden können. Was jedoch dafür sorgt, dass Menschen mit Behinderungen aus unserem Fokus sind. Man sieht sie vielleicht mal auf der Straße, oder wenn man an einer Behindertenschule oder Werkstätte vorbeigeht (davon gibt es hier in der Nähe ein paar), aber sonst, im Alltag, nirgends.

Zudem ist Abtreibung in dem Zusammenhang für mich immer wieder ein Thema. Nach wie vor werden Kinder mit Down Syndrom aufgrund der Diagnose umgebracht. Eltern wird nahegelegt, ihr Kind bei entsprechender Diagnose abzutreiben, da es ihr finanzieller Ruin bedeutet könnte. Aber warum? Doch nur, weil sie nicht wie jedes Kind ganz normal leben können und vor allem dürfen. Spezielle Schulen und Fördereinrichtungen kosten mehr, als Regeleinrichtungen, ja, doch das muss nicht sein!

Ich las schon einige Berichte engagierter Eltern, die dafür gekämpft haben, dass ihre Kinder trotz der Diagnose Down Syndrom aufwachsen können und dürfen, wie jedes andere Kind auch. Viele berichten, dass sie daran fast zerbrochen wären, da ihnen jede Institution und jedes Amt Steine in den Weg gelegt hätte. Wenn jedoch dann erfolgreich, hatte es nie Probleme gegeben. Im Gegenteil, es war für alle beteiligten eine Herausforderung, an der sie wachsen durften.

Warum können z.B. Kinder mit Down Syndrom nicht auf eine ganz normale Regelschule gehen?

Indem man sie separiert, suggeriert man den Menschen, sie sind nicht normal. Man müsste den Begriff normal mal ausdefinieren, aber das ist wohl nicht möglich, denn dann würde man darauf kommen, dass im Grunde kein Mensch “normal” ist.

Auf dieser Facebook Seite HIER werden alle Beiträge zu der Blogparade gesammelt veröffentlicht. Auf den sozialen Netzwerken könnt ihr mit dem Hashtag #waswirunswünschen die Beiträge zu dem Thema markieren

Bild mit freundlicher Genehmigung von Foto von Nathan Anderson auf Unsplash
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