Die Medienlandschaft heute

Für die Einen sind sie Hassobjekt, für die Anderen eine Errungenschaft der freien Meinungsäußerung- die Medien. Doch, warum ist das so?

Es gibt mittlerweile eine breite Auswahl an verfügbaren Informations- und Newsportalen im Internet, sowie zahlreiche Printmedien. Jede Sparte verfügt über eigene Seiten und Zeitungen zur Verbreitung ihrer Inhalte, manche sehr erfolgreich und mit hoher Reichweite und manche sind nur Insidern bekannt. Trotzdem haben alle eines gemeinsam: sie verbreiten Meinung, sie bestätigten Meinung und sie machen Meinung. Und das ist vollkommen legitim, denn wir leben in einem Land, in dem jeder seine Meinung frei äußern darf, gesetzlich verankert.

Was ist jedoch, wenn eine Meinung die verbreitet wird, diverse Menschengruppen schädigt? Dann muss es natürlich unterbunden werden. Doch zu Entscheidungen, was schädigt und was aufklärt, das müssen die dafür zuständigen staatlichen Kontrollorgane entscheiden. Grundsätzlich sollte ein Text, der etwas kritisiert, so formuliert werden, dass es sich neutral anhört. Gar nicht so einfach! Aber was man sich bewusst machen sollte: Kritik ist nichts Schlechtes! Kritik kann sogar auferbauend sein, wenn man diese korrekt formuliert. Es gibt positive Kritik und negative Kritik, lernt man schon in der Schule.

Im Netz dominiert derzeit die negative Kritik #hatespeech, wenn man die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken begutachtet. Hierzu erschien ein sehr interessanter Artikel auf jesus.ch: #hopespeech- Für eine neue Gesprächskultur im Netz.

Mein Tipp: Lieber dreimal überlegen, bevor man einen Kommentar in Social Media absetzt und nachdenken, wie man selbst behandelt werden möchte. “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.”, wer dieses Gebot befolgt, dürfte eigentlich keinen Mitmenschen mehr abwertend behandeln- außer man hat Probleme mit seinem eigenen Sein.

Wer mich persönlich kennt, der weiß, dass ich diesen Text in erster Linie auch für mich selbst schrieb. Man muss sich selbst immer wieder unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls eine Änderung herbeiführen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Photo by Roman Kraft on Unsplash

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