Buchvorstellung als Blogserie: “12 Rules for life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt”

Hallo liebe Leser!
Heute kommt nach langem endlich wieder mal ein Beitrag von mir 🙂
Teilzeitarbeiten mit drei Kindern, Sommerferien, dazu ein Mann, der geschäftlich viel auf Reisen ist – und eine Schreibblockade hatte ich irgendwie auch. Ideen waren genug da, aber zum Schreiben konnte ich mich irgendwie nicht durchringen.

Aber als ich dieses Buch in die Hände bekam wusste ich, darüber muss ich einfach erzählen. Und so wurde die Idee der Blogserie geboren, die kommenden Montag startet! Jede Woche fasse ich euch eine der 12 “Lebensregeln” von Jordan Peterson so gut es geht zusammen und poste sie Montag Vormittag. So quasi als Inspiration für die Woche. (Im Prozess habe ich gemerkt, dass das Zusammenfassen gar nicht so einfach ist, weil Peterson so ein breites Wissen hat und gefühlt alles in jedes Kapitel geballt reinpackt!)

Vorab wollte ich euch einen kleinen Überblick geben, um was es in diesem Buch geht und wer Jordan Peterson ist.

Der Autor

Ich bin ja schon länger ein kleiner Fan von Jordan B. Peterson. Ich sehe mir fast täglich Vorträge, Interviews oder Diskussionen von ihm auf YouTube an. Sein Wissen, seine Persönlichkeit, seine sehr gewählte und immer punktgenaue Ausdrucksweise und seine ruhige Art faszinieren mich total.

Peterson ist Kanadier, klinischer Psychologe und lehrt seit 1997 an der University of Toronto. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Psychologie des religiösen und ideologischen Glaubens sowie der Verbesserung der Persönlichkeit und Leistung.

Petersons Bücher garantieren viele Aha-Erlebnisse

1999 veröffentlichte er sein erstes Buch: “Maps of Meaning”. Ganze 14 Jahre hatte er daran geschrieben! Und 20 Jahre später gibt es dieses Buch jetzt endlich unter dem Titel “Warum wir denken, was wir denken” auch auf Deutsch. Es ist ein dicker Wälzer mit rund 600 Seiten geballtem Wissen. Ich habe es schon zuhause liegen, aber erstmal werde ich “12 Rules For Life” fertiglesen. Da brauche ich dann wirklich meine ganze Konzentration dafür, wenn ich das durcharbeiten will!

2013 fing Peterson an, seine Uni-Vorlesungen (erst einmal vor allem zu seinem Buch) auf YouTube hochzuladen und wurde mit der Zeit immer bekannter. Weitere Videos folgten, auch immer mehr zu gesellschaftsrelevanten Themen – und meist sehr gesellschaftskritisch.
Heute hat er 2,2 Millionen Abonnenten.

Link zu seinem YouTube-Kanal (Englisch): https://www.youtube.com/user/JordanPetersonVideos

Das Buch

Der Grundstein zu 12 Rules For Life wurde auf einer Website namens Quora gelegt. Dort kann jeder Fragen posten und andere User können darauf antworten, ähnlich wie in anderen Foren.
Peterson gefiel die offene Ausrichtung dieser Seite und so las er Diskussionen oder beteiligte sich selbst daran, wann immer er Zeit erübrigen konnte.

Eines Tages antwortete er auf die Frage “Was sind die wichtigsten Dinge, die jeder wissen muss?” und verfasste eine Liste mit 40 Regeln oder Lebensmaximen. Sein Kommentar bekam überdurchschnittlich viel positive Bewertungen und Resonanz.
Schließlich entstand die Idee, diese vierzig Regeln für ein Buch kurz zu kommentieren.

Aber Jordan Peterson kann nicht kurz kommentieren 😉
Und so wurden aus den 40 Regeln schlussendlich nur mehr 12. Diese erklärt er dafür wirklich sehr genau und beleuchtet die Bedeutung aus vielen verschiedenen Blickwinkeln.

Ich hoffe, ich konnte euch neugierig machen!

Hier schonmal die Liste seiner Lebensregeln als kleiner Vorgeschmack (wenn die Beträge erscheinen, werd ich sie hier mit den Regeln verlinken):

  1. Steh aufrecht und mach die Schultern breit
  2. Betrachte dich als jemanden, dem du helfen musst
  3. Freunde dich mit Menschen an, die es gut mit dir meinen
  4. Vergleiche dich mit dem, der du gestern warst, nicht mit irgendwem von heute
  5. Lass nicht zu, dass deine Kinder etwas tun, das sie dir unsympathisch macht
  6. Räume erst einmal dein Zimmer auf, ehe du die Welt kritisierst
  7. Strebe nach dem, was sinnvoll ist (nicht nach dem, was vorteilhaft ist)
  8. Sag die Wahrheit – oder lüge zumindest nicht
  9. Gehe davon aus, dass die Person, mit der du sprichst, etwas weiß, was du nicht weißt
  10. Sei präzise in deiner Ausdrucksweise
  11. Störe nicht deine Kinder beim Skateboard fahren
  12. Läuft dir eine Katze über den Weg, dann streichle sie

Wir lesen uns! Ab Montag, 2. September, wöchentlich. Hier bei Andererseits!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Tamara Unger | andererseits.at

11 Replies to “Buchvorstellung als Blogserie: “12 Rules for life – Ordnung und Struktur in einer chaotischen Welt””

  1. Pingback: Regel 8: Sag die Wahrheit (oder lüge zumindest nicht) – ANDERERSEITS

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