“Blut zu spenden rettet leben”

Ich bin vor kurzem im Internet auf die Informationsseite eines Blutspendedienstes geraten. Soweit ich mich zurück entsinnen kann, wird von den verschiedenen Diensten immer wieder dazu aufgerufen, Blut zu spenden, damit Menschen in Not versorgt werden können. Im Verlauf der Informationen stand dann folgender Satz:

„Blut wächst nicht im Garten. Es kommt von Herzen. Spenden Sie Blut. Retten Sie Leben.“

Es gibt ja viele Möglichkeiten, etwas zu spenden, und ich finde es enorm wichtig, dass Menschen ihr Blut spenden und so dazu beitragen, dass andere entsprechend versorgt werden können. Aber der Gedanke, dass man durch seine Blutspende Leben rettet, kam mir so noch nicht. Insofern ist dieser Hinweis in den Informationen ganz wichtig, um die Dringlichkeit deutlich zu machen.

Als Christ denke ich dann natürlich gleich an das, was der Sohn Gottes für alle Menschen getan hat:

„Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.“ (Philipper 2,6-8)

Jesus Christus kam direkt aus dem Herzen Gottes und gab sein Leben für uns Menschen hin. Er spendete nicht bloß einen halben Liter Blut, sondern gab sich ganz. Damit wurde er zum Retter für alle Menschen zu allen Zeiten.

Wenn wir den Menschen heute von Jesus erzählen, dann leisten wir einen wesentlichen Beitrag zu diesem Rettungsdienst. Und die Arbeit der Ev. Schriftenmission Lemgo-Lieme kann dabei eine große Hilfe sein, wenn es darum geht, die gute Nachricht weiterzugeben.

Machen wir uns doch einfach mal folgendes bewusst:

  • Alle Menschen sind von einer tödlichen Krankheit bedroht, ihr Leben ist in akuter Gefahr.
  • Der globale Rettungsdienst ist schon vor langer Zeit aktiv geworden. Es sind genug Blutkonserven für alle da.
  • Einige haben das erkannt und haben sich versorgen lassen. Sie haben neues Leben bekommen.
  • Doch so viele Menschen wissen noch nichts von dieser lebensnotwendigen Möglichkeit.
  • Was fehlt, sind Menschen, die die wertvolle Information weitergeben.

Wir können zu Lebensrettern werden, wenn wir uns aufmachen und den Menschen mitteilen, wo sie Heil, Heilung, Vergebung und neues Leben bekommen. Bevor Paulus den Christen in Philippi vor Augen malte, was Christus für uns getan hat, gibt er ihnen eine entscheidende Aufforderung:

„Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben. Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild.“ (V. 4-5)

Wenn wir Gottes Wort weitersagen und den Menschen seine Liebe weitergeben, dann machen wir das nicht für uns oder weil wir uns etwas beweisen müssten. Es geht auch nicht um unsere Gemeinden und dass wir versuchen, neue Mitglieder zu gewinnen. Es geht darum, dass wir Jesus Christus nachfolgen und selber zu Lebensrettern für andere werden.

Alexander Märtin

www.schriftenmission.org

Bild mit freundlicher Genehmigung von geralt

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