Die Finanzen im Griff

Manche Menschen verdienen viel Geld und es reicht trotzdem nie. Andere haben verhältnismäßig wenig und kommen gut damit aus. Wo liegt das Geheimnis im Umgang mit den Finanzen?
Die Bibel beschreibt das Geld, das wir besitzen, als ein anvertrautes Gut. Nicht mehr und nicht weniger. Wir dürfen mit dem Geld unser Leben genießen, haben damit aber auch eine Verantwortung für andere. Im Gegensatz zur geläufigen Meinung bietet Geld laut Bibel weder beständige Sicherheit, noch Glück oder Selbstwert. (…)

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Super Beitrag!

Haben wir unsere Finanzen im Griff? Wie handhaben wir es?

Früher hatte ich meine Finanzen ehrlich gesagt nicht im Griff. Ich gab viel zu leichtfertig Geld aus, das ich nicht besaß und häufte so eine Menge Schulden an.  Erst seitdem ich meinen Mann habe, kenne ich keine finanziellen Sorgen mehr und die Finanzen sind geregelt, trotz des eigentlich niedrigen Familieneinkommens, für die hiesigen Verhältnisse.
Mein Mann ist Alleinverdiener und wir leben von seinem Gehalt plus den Familienförderungen vom Staat.

Er hat ein Händchen für Finanzen. Er liebt Buchhaltung! Es ist eine Begabung von ihm, darauf zu achten, dass finanziell alles seinen geregelten Gang geht. Wir nehmen wirklich jeden Kassenzettel mit nach Hause und mein Mann tippt die Beträge einmal im Monat in eigens erstellte Excel Tabellen ein, sodass wir ständig einen Überblick über unsere Einnahmen und Ausgaben haben. Das ist Gold wert! Ich kann mich nicht an viele Male erinnern, in denen wir auf der Bank im Minus waren. Im Gegenteil: Er schafft es sogar, monatlich noch einen Betrag zur Seite zu schaffen für Sonderausgaben, falls z.B. eine Autoreparatur ansteht, oder ein Haushaltsgerät kaputt geht.

Uns geht es gut! Wir haben alles, was wir zum Leben benötigen. Wenn Sonderausgaben anstehen wird kurz durchkalkuliert, ob es sich den Monat ausgeht, oder ob man damit doch lieber bis nächsten Monat warten soll. Meistens geht es sich aus. Bei größeren Anschaffungen warten wir bis zum 13. und 14. Monatsgehalt, welches es in Österreich Gott sei Dank regulär gibt. Ohne dieses Geld wären wir schon ein paar Mal aufgeschmissen gewesen, oder hätten an die eisernen Reserven gehen müssen, die jedoch für unsere Zukunftsplanung eine entscheidende Rolle spielen.

Zudem haben wir unsere Finanzen explizit unter Gottes Führung gestellt. Wir glauben, dass alles Geld, welches wir auf dem Konto haben, nicht uns gehört, sondern von Gott kommt. Es gibt verschiedenen Kanäle, wie er uns das Geld zukommen lässt. Da wäre der Arbeitgeber von meinem Mann oder der Staat mit dem Kindergeld oder auch anderen staatlichen Familienförderungen… Aber unser gesamtes Familieneinkommen gehört Gott, besser gesagt ist ein Geschenk von ihm an uns, und wir wollen gut und verantwortungsvoll mit diesem wirtschaften. Alles fließt auf ein gemeinsames Konto, das hatten wir von Anfang an so gewollt, da es leichter ist, nur ein Konto zu verwalten. Zudem muss man dann z.B. auch nur einmal Kontoführungsgebühren etc. zahlen und hat alle Finanzen auf einmal im Blick.

Es ist wirklich ein gutes Gefühl, wenn man weiß, jemand sorgt für einen und dass es zudem jemand gibt, der ein Händchen für Finanzen hat und sich gut darum kümmert. Das ist eine Gabe, die jedoch auch viel Disziplin und Planung bedarf.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Pixabay

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