In wieweit geben wir uns dem Weltlichen hin?

In der letzten Zeit ist mir vieles durch den Kopf geschossen. Viele viele Gedanken und Überlegungen, rund um mein Leben, um das Leben meiner Kinder und auch allgemein um die Welt und wie sie sich dreht. Es waren auch viele depressive Gedanken mit dabei. Wahrscheinlich könnte man das alles mit einem Wort erklären: Weltschmerz. Obwohl es eigentlich zu hoch gegriffen ist.

Logischerweise betrifft das dann auch unser Zusammenspiel in der Ehe. Denn, die Frau und Mutter ist nun mal der Dreh- und Angelpunkt jeder Familie und wenn diese nicht rund läuft, dann bekommt es jeder zu spüren.

Ein Beginn von Erkenntnissen

Nun sprechen mein Mann und ich über unsere inneren Gedanken und Gefühle und immer wieder kommen wir zu dem Punkt: da ist jemand, der möchte, dass wir uns schlecht fühlen, der möchte, dass wir uns nur mit uns selbst und unseren inneren Wunden auseinandersetzen und mit Wunden lecken beschäftigt sind. Jemand, der nicht möchte, dass wir außerhalb unseres Dunstkreises etwas bewirken können. Es ist wichtig, sich auch mit sich selbst zu beschäftigen, ja, denn nur wenn man selbst einen starken Glauben hat, kann man diesen auch nach außen tragen. Aber ich halte absolut nichts von diesen Selbstwertkursen. Das ist für mich alles Selbstbeträufelung und es führt weg vom Ziel, dass nur Jesus allein uns stark machen kann! Wer psychische Probleme hat, aufgrund von äußeren Einflüssen, wie z.B. nach einem Missbrauch, sollte sich natürlich an einen professionellen Psychologen wenden, der hilft, dies zu verarbeiten! Aber darum geht es mir nicht. In der letzten Zeit bemerke ich immer wieder, wie einige meiner christlichen Bloggerkolleginnen, die sich auf Selbstwert und Selbstbewusstsein spezialisiert haben, in die esoterische Schiene abrutschen. Das macht mich traurig! Ich habe nichts gegen Frauen, die anderen Frauen helfen, absolut nichts, solange dabei unter Christen Jesus im Vordergrund steht und dieses Gefühl habe ich bei einigen nicht mehr. Leider. Aber ich möchte sie nicht verurteilen, denn der Weg ist schmal und viele fallen immer wieder runter, allerdings steht Jesus immer wieder mit einer Hand auf dem Weg und versucht einem wieder hochzuhelfen, wenn man dies möchte und erkannt hat, dass man vom Weg abgekommen ist.  

Warum erzähle ich das? Weil es einfach ein Beginn in einer Reihe von Erkenntnissen war. Auch Erkenntnisse unseres Privatlebens betreffend.

Wobei machen wir mit?

Bei meinem Söhnen im Kindergarten wurde dieses Jahr auf einmal ein Kinderyogakurs angeboten. Ganz toll angepriesen, um das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken, um den Bewegungsapparat zu stärken, usw. und alle dachte wahrscheinlich ich sei irre, als ich in beiden Kindergartengruppen gesagt habe, ich möchte nicht, dass meine Söhne da mitmachen. Ohne Begründung. Hätte ich aber gesagt, wenn ich danach gefragt worden wäre. Obwohl ich mir sicher bin, es hätte keiner verstanden. Yoga ist eine esoterische, fernöstliche Mediation, die von Gott als Schöpfer und Retter wegführt. Klar kann man an dieser Stelle sagen: Ja gut… Jesus ist stärker, das alles hat keine Macht über uns, was natürlich auch stimmt, aber deswegen sollen wir uns den finsteren Mächten nicht auch noch bewusst aussetzen. Und vor allem nicht Kinder, die ohnehin noch viel mehr empfänglich für solche Dinge sind, die alles glauben, was man ihnen vorsetzt.

Der nächste Punkt: Helloween. Jedes Jahr wieder. Ich mag dieses Fest nicht. Absolut nicht. Es ist ein teuflisches Fest und es macht mich traurig, dass es unzählige Christen gibt die sagen, dass das alles doch nicht so schlimm sei. In der letzten Zeit häuften die Warnungen auf den sozialen Netzwerken, immer mehr Christen teilen Bildchen mit Sprüchen, Warnungen, aber ich vermute, das bringt nicht viel. Natürlich möchten die Kinder das mitfeiern! Sie sehen es bei allen anderen im Kindergarten und finden das verkleiden und Kürbisse schnitzen toll! Und das ist ein Punkt, an dem man sich als Eltern und Christen entscheiden muss: setze ich meinen Kindern dem aus, verharmlose ich es, weil ich denke, ich möchte meine Kinder nirgendwo ausschließen? Oder setze ich bewusst ein Zeichen, auch gegen den Unmut der Kinder und sage ihnen, dass sie da nicht mitmachen dürfen, weil es teuflisch ist? Ja, es ist teuflisch. In Satanistenkreisen ist es einer der höchsten Feiertage. Der Teufel kann sich freuen! So viele Menschen geben sich ihm völlig absichtlich und freudig hin und meinen, es sei toll sich mit ihm zu verbünden. An vorderster Front die Kinder, die noch am einfachsten zu verführen sind und die Eltern tun nichts, um sie vor dem Bösen zu schützen. Im Gegenteil, sie stacheln sie auch noch dazu an.

Die Woche war ich mit meinem Ältesten bei seiner Schulanmeldung. Er kommt nächstes Jahr in die Schule. Auf dem Anmeldebogen habe ich bei Religionszugehörigkeit: “ohne Bekenntnis” geschrieben. Wir sind weder evangelisch, noch katholisch. Als die Lehrerin, die unsere Anmeldung aufnahm, fragte, ob sie meinen Sohn in den katholischen Religionsunterricht schicken könne, sagte ich ja, weil ich mir dachte, so bekommen sie auch in der Schule etwas vom Glauben mit- ich habe grundsätzlich nichts gegen meine katholischen Glaubensgeschwister.
Am Mittag zu Hause fragte mich mein Mann, ob ich schon wisse, was ich da getan habe. Er sei da nicht dafür. Er könne sich noch daran erinnern, dass die katholischen Mitschüler öfter mal u.a. mit Marienbildchen kamen, was absolut unserem Empfinden des christlichen Glaubens widerspricht- die Heiligenverehrung. Nur Gott allein soll angebetet, angefleht und um Hilfe gebeten werden! Oder wenn es dann in der zweiten Klasse Richtung Kommunion geht, wie sollen wir dann unserem Sohn erklären, dass er da nicht mitmachen darf? Ich sah ein, dass er recht hatte, denn ich hatte nur zugesagt, weil ich zudem dachte, ich möchte meinen Sohn nicht ausschließen, da hier eigentlich fast alle katholisch sind. Also rief ich gegen Mittag in der Schule an und sagte, dass ich nicht möchte, dass mein Sohn in den katholischen Religionsunterricht geht. Was sofort aufgenommen wurde, er habe dann derweil eine Freistunde.
In Österreich sind seit ein paar Jahren die Freikirchen als offizielle Kirche anerkannt, wie uns folgend einfiel, also hätte ich nicht „o.B.“ für „ohne Bekenntnis“ eintragen können, sondern „freikirchlich“, was ich im Nachhinein am Telefon ändern ließ. Was bedeutet das? Wenn mehrere Kinder in einer Schule freikirchlich sind, dann muss man einen freikirchlichen Religionsunterricht anbieten, wenn das Lehrpersonal dafür zur Verfügung steht. Aber das ist an dieser Grundschule nicht der Fall.

Woher kommt diese innere Unzufriedenheit?

Das alles waren nur die großen Entscheidungen und Überlegungen in den letzten Monaten, dazu kommen viele innere Begebenheiten, Zweifel und Trotzreaktionen.

All das hat mich innerlich unzufrieden werden lassen und auch zu einigen sehr depressiven Verstimmungen geführt, ich schrieb das ein- oder andere Mal schon darüber. Aber von wem kommt das? Woher kommt das, dass man sich auf einmal so fühlt, als wäre einem ein Monstertruck über den Kopf gefahren? Man kann keine klaren Gedanken mehr fassen, man hat das Gefühl, der Körper mag nicht mehr so, wie man selbst will. Man fühlt sich schwach und kraftlos, alles ist einem zu viel, alles. Keine Nerven mehr für die Ehe, keine Nerven mehr für die Kinder. Nicht mal mehr die Stille Zeit wird regelmäßig gemacht, weil man sich nicht dazu in der Lage fühlt. Aber warum eigentlich? Was ist an dem Lesen einer kurzen Andacht und ein oder zwei Bibelversen so kräftezehrend? Gar nichts! Wer möchte, dass ich mich so fühle? Und da kommt der ins Spiel, von dem wir es gerade schon mal hatten: Der Teufel (ja, es ist durchaus eine eigenständige Persönlichkeit). Der Gegenspieler, der uns Menschen immer und immer wieder in die Falle lockt und ganz besonders einen Christen zu Fall bringen möchte. Wir sollen an uns selbst, an unserem Leben verzweifeln! Wir sollen vergessen, dass Jesus uns Kraft spenden kann. Wir sollen weg von der Bibel, von Gottes Wort, damit wir seine Worte nicht mehr lesen können.

Nur Jesus allein kann retten, heilen, erlösen! Und wenn wir uns kraftlos fühlen, uns dem allem auf dieser Erde nicht mehr gewachsen fühlen, dann sollen wir zu ihm kommen! Er schenkt uns Perspektive und neue Hoffnung und vor allem… Freude an diesem Leben hier auf Erden!

Wir dürfen uns über uns und das Leben hier auf Erden freuen! Gott hat uns dieses Leben geschenkt, damit wir IHN damit verherrlichen. Tun wir das! Und lassen uns nicht von anderen Ideologien und Geistern vor den Karren spannen, die meinen, sie wissen, was das Richtige ist, wie man richtig leben sollte. Damit spreche ich auch ganz explizit die derzeit herrschende Klimahysterie, diesen Klimawahn, an, oder wie ich es nenne: Klimareligion. Kein Mensch auf dieser Erde ist dazu fähig, diese Welt zu retten!

Lassen wir uns die Freude, die Jesus uns, für unser Leben hier auf Erden schenkt, nicht nehmen!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
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