Erst wer sich selbst aufgibt, kann zu Gott kommen.

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Ein krasser Vers. Wer zu Gott gehören will, darf sich selbst nicht mehr zu wichtig nehmen, seine Wünsche und Bedürfnisse hinten anstellen, sich selbst in seinem Sein aufgeben, damit Jesus dies dann auffüllen kann.

Und das ist der Grund, warum es für viele Menschen so schwer ist, sich voll und ganz auf Gott einzulassen, denn sich selbst ist das Einzige, was man sicher hat. Sich selbst aufzugeben bedeutet, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen, anzuerkennen, dass man selbst ein nichts ist auf das große weite Universum gesehen. Doch der Mensch will was sein! Er will was darstellen, anerkannt werden für das was er tut, fühlt und macht. Möchte in seinem Sein ernst genommen werden, möchte Anerkennung für sich und seine Leistung. Nicht umsonst sind die sozialen Netzwerke so beliebt. Hier können wir uns darstellen und je mehr Likes, desto besser fühlen wir uns, rein theoretisch. Doch wie lange dieses Hochgefühl an?

Bei nächsten Mal möchten wir noch mehr Likes, noch bessere Bewertungen, noch mehr Anerkennung. Immer mehr und werden immer süchtiger nach der Anerkennung von außen. Wir wollen perfekt sein, perfektes Haus, perfekte Kinder, perfekte Ehe, perfekter Körper, perfekte Lebenseinstellung. Doch jetzt kommt es: kein Mensch ist perfekt! Und auch kein Mensch wird je perfekt sein. Perfekt werden wir nur, wenn Jesus in uns wohnt, und uns Identität gibt. Nur Jesus kann diese Leere füllen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Anni Side | andererseits.at