Klar und offen über das Wort Gottes sprechen

Und er redete das Wort frei und offen. Und Petrus nahm ihn beiseite und fing an, ihm zu wehren. Er aber wandte sich um, sah seine Jünger an und bedrohte Petrus und sprach: Geh hinter mich, du Satan! Denn du meinst nicht, was göttlich, sondern was menschlich ist.

Markus 8, 32+33

Immer und immer wieder beschäftige ich mich mit dem Thema Satan und Verführung, nicht weil ich Angst davor hätte, denn Jesus ist größer, sondern weil es mir einfach immer und immer wieder präsentiert wird. Wie einige von euch wissen, bin ich auf vielen sozialen Netzwerken angemeldet: Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest und seit neuestem VK. Lange Rede kurzer Sinn, was haben alle Netzwerke gemeinsam? Sobald es um den Glauben an den Gott der Bibel geht, darum dass man Gottes Worte so annimmt, wie sie in der Bibel stehen, geht es hoch her. Es wird beleidigt, abgestritten und alles an Argumenten entgegengesetzt, was so geht. Und so krass es klingt, das ist ganz klar der Teufel, der aus den Menschen spricht, die menschliche Seite, nicht die göttliche Seite. Der Teufel kann und will es nicht akzeptieren, dass das Wort Gottes Gehör und Anwendung findet, damit die Menschen die rettende Botschaft hören und auch glauben können! Das darf und sollte jedoch für niemand ein Grund sein aufzuhören, die rettende Botschaft des Herrn Jesus Christus zu verkünden- egal auf welche Art und Weise. Nur durch Jesus werden die Menschen frei und werden errettet!

So weit, so gut.

Was mich an dem oben genannten Vers faszinierte, Jesus sagt zu seinem Jünger Petrus: „Geh weg von mir Satan!“ Damit meint er nicht Petrus persönlich, sondern den Teufel, der in dem Moment aus Petrus sprach- aus einem Jünger Jesu! Aus einem treuen Nachfolger! Jesus kündigte seine Leiden an, seinen Tod und Petrus meinte zu ihm, dass er das doch so nicht sagen könne. Jesus musste sterben, denn er wurde zum Opfer für alle Menschen. Ohne Jesu Opfertod am Kreuz und seiner folgenden Auferstehung, müssten wir für unsere Sünden alle einzeln geradestehen und hätten keine Möglichkeit direkt zu Gott zu kommen. Bei den Juden waren Brandopfer ein Zeichen der Reue und zu Gott durften nur die Hohenpriester direkt beten/ gehen und vor allem, Gott war nur für die Juden da. Man musste also Jude werden. Das war mit dem Kreuzestod Jesu und dessen folgender Auferstehung nicht mehr notwendig. Seitdem kann jeder Mensch, egal wo dieser lebt, egal was dieser tut, zu Gott kommen. Gott ist nur ein Gebet entfernt!

Folgend überlegte ich mir, wenn der Teufel damals aus Petrus sprechen konnte, aus einem Jünger Jesu, dann spricht er ganz sicher auch heute aus Menschen, die sich Christen nennen. Wenn man sich die ganzen theologischen Diskussionen z.B. nur mal auf Facebook ansieht, über was dort diskutiert wird, merkt man ganz klar, dass so mancher Wortführer der Diskussionen oft ganz und gar nicht in Gottes Sinne sprechen und viele hören ihnen leider zu. Lassen sich von diesen Menschen verwirren und an ihrer Glaubenseinstellung zweifeln. Auch aus einem Gläubigen kann demzufolge der Teufel sprechen, wenn er die menschlichen Sichtweisen aus sich sprechen lässt. Jeder, der die Worte Gottes in irgendeiner Weise abschwächt, relativiert oder für unwahr, nicht mehr zeitgemäß erklären möchte, aus dem spricht nicht das Göttliche, sondern das Teuflische. Das zeigt der oben genannte Bibelvers auf.

Ich glaube, dass der Glaube gerade in der Einfachheit am besten ist. Sobald zu viel Theologie im Spiel ist, wird versucht zu viel zu rechtfertigen. Heraus kommen oft ziemlich merkwürdige Glaubensgrundsätze- so kann der Satan auch Verwirrung stiften. Jeder der die Bibel liest, egal welche Übersetzung, egal in welcher Sprache, egal mit welchem intellektuellen Hintergrund: Der Geist Gottes leitet einen im Verständnis des Wortes Gottes! Jeder, der Gott als seinen Heiland und Erlöser angenommen hat, Buße getan hat und dessen Sünden vergeben wurden, hat den Geist Gottes in sich.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Bild von Robert Koorenny auf Pixabay

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