#MEHR2020

MEHR2020 – So war’s!

Letzten Freitag ging die MEHR2020 Konferenz in Augsburg los und ich durfte diesmal als Presse-Vertreter dabei sein. Es war schon erstaunlich die Halle gefüllt mit Menschen zu sehen, die gemeinsam Jesus Christus angebetet haben, obwohl sie alle unterschiedlichen Konfessionen waren. Auch wenn ich kein Freund der Ökumene bin, die man im Rahmen dieser Konferenz immer wieder erwähnte, dort dabei zu sein, um Jesus Christus zu ehren und etwas aus den Vorträgen dazu zu lernen, fand ich gar nicht so verkehrt.

Diese Konferenz hat mir eindeutig gezeigt, dass die Menschen eine tiefe Sehnsucht nach MEHR von Gott haben und deswegen nehmen sie die Anfahrts-/Übernachtungskosten und die nicht ganz billige Konferenzgebühr gern in Kauf. Ob wirklich jeder erfüllt nachhause gefahren ist, mag ich bezweifeln, denn Gottes Fülle bekommt man nicht innerhalb der 4-tägigen Konferenz, sondern im alltäglichen Leben mit Gott.
Die Vorträge von Johannes Hartl “Freundschaft”, “Ökologie des Herzens”, “Folge der Wolke” und “Heimkommen” haben meiner Ansicht nach den wichtigen Themen unserer Zeit angesprochen. Freundschaft ist etwas was wir in unserer Zeit fast verlernt haben und besonders die Freundschaft mit Gott leidet oft unter unserem Zeitmangel und ständigem Stress. Wir kämpfen um das Klimaschutz, aber in unserem Herzen sieht es oft schlimmer als nach einer Naturkatastrophe aus. Jesus zu folgen, ist keine gemütliche und oft unbequeme Sache, weswegen sich viele Christen lieber für die Bequemlichkeit entscheiden und setzten dabei ihre Freiheit aufs Spiel, die Jesus denen gibt, die Ihm folgen. Wir wohnen alle irgendwo, sind aber nicht immer zuhause. So wohnen wir in unserem Körper, sind mit unserem Geist aber oft anderswo und müssen deswegen öfter mal heimkommen.
Johannes Hartl hat ganze Halle dazu aufgerufen, den Heiligen Geist zu empfangen. Soviel Gebet in Zungen findet man heutzutage sogar in vielen Pfingst- oder charismatischen Gemeinden nicht mehr, was sehr schade ist, denn der Geist Gottes gibt uns dadurch Kraft und baut uns auf.
Ich freute mich auch die Menschen zu treffen, die ich von früher kannte, und auch neue Bekanntschaften zu schließen. Auch wenn ich viele Dinge von der Konferenz kritisch sehe, hat es sich für mich dennoch gelohnt, dabei zu sein und einige schöne Momente zu genießen.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Viktor Schwabenland | andererseits.at

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