Die Liebe ist das mächtigste Werkzeug Gottes

Heute möchte ich über die Liebe schreiben, über die Liebe Gottes oder auch über die göttliche Liebe und folgend auch über Ermahnung und Gebote, denn dies gehört zusammen. Es geht um die Liebe, den Mitmenschen gegenüber, allen voran über die Liebe seinen Mitchristen, seinen Glaubensgeschwistern, gegenüber. Liebe ist ein mächtiges Wort, dessen Sinn sehr weitreichend ist.

Was ist Liebe? Dazu möchte ein paar Verse aus der Bibel zitieren, es ist selbsterklärend:

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.

1.Johannes 13, 34-35

Wie der Vater mich geliebt hat, habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.

Johannes 15, 9-10

die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

Römer 5,5

Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!

Römer 12,9

Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben! Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt. Denn das: “Du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren”, und wenn es ein anderes Gebot gibt, ist in diesem Wort zusammengefasst: “Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.” Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Die Erfüllung des Gesetzes ist also die Liebe.

Römer 13, 8-10

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und der Engel rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz geworden oder eine schallende Zimbel. Und wenn ich Weissagung habe und alle Geheimnisse und alle Erkenntnis weiß, und wenn ich allen Glauben habe, so dass ich Berge versetze, aber keine Liebe habe, so bin ich nichts.

1. Korinther 13,1-2

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig, sie neidet nicht, die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf, sie benimmt sich nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet Böses nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit; sondern sie freut sich mit der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

1. Korinther 13, 4-7

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die Größte aber von diesen ist die Liebe.

1. Korinther 13,13

Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch ermuntern, seid eines Sinnes, haltet Frieden! Und der Gott der Liebe und des Friedens wird mit euch sein.

2. Korinther 13,11

Denn in Christus Jesus hat weder Beschneidung noch Unbeschnittensein irgendeine Kraft, sondern der durch Liebe wirksame Glaube.

Galater 5,6

Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. Gegen diese ist das Gesetz nicht gerichtet.

Galater 5,22

Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden.

1. Petrus 4,8

Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm; denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens, ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.

1. Johannes 2, 15-16

Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt. Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat es mit Strafe zu tun. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann nicht Gott lieben, den er nicht gesehen hat. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch seinen Bruder lieben soll.

1. Johannes 4, 16-20

Denn dies ist die Liebe Gottes: dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

1. Johannes 5,3

Die Liebe. Ohne die Liebe funktioniert nichts. Wir können das Wissen der ganzen Bibel in uns tragen, alle Weisheit der Welt besitzen, uns ganz genau an jedes Gebot der Bibel halten, aber ohne die Liebe in unserem Herzen funktioniert es nicht, ist alles sinnlos. Gott ist Liebe und seine Liebe ist allumfassend. In erster Linie sollen wir unsere Geschwister in Christus lieben, Frieden untereinander halten, füreinander da sein. Wir werden immer wieder ermahnt, in dieser Liebe zu bleiben.

Es ist eine reine, umfassende Liebe (und hat nichts mit Sexualität zu tun). Wer Gottes Gebote achtet und einhält, liebt Gott. Es geht in erster Linie um unsere Liebe zu Gott, um Gottes Liebe zu uns und um die Liebe der Glaubensgeschwister untereinander. Streit, Spaltung, Uneinigkeit, einen Bruder vor ein weltliches Gericht bringen, ist keine Liebe.

Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!

Offenbarung 3,19

Bedeutet jemanden zu lieben, ihm alles durchgehen zu lassen und ihn gewähren zu lassen? Nein, denn das wäre keine Liebe. Und so züchtigt und ermahnt uns Gott immer wieder, auf seinem Weg zu bleiben.

Bleibt in seiner Liebe!

Ist es Gottes Wille, wenn Christen sich offen, vor allen Menschen, streiten?

Noch ein Bibelabschnitt, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Denn, mir ist es schon länger ein Dorn im Auge, wenn Christen sich offen u.a. in den sozialen Netzwerken bezüglich verschiedener Bibelauslegungen bekriegen. Für Nichtchristen, für Ungläubige, ist das ein gefundenes Fressen.

Bringt es jemand von euch, der einen Rechtsstreit mit dem anderen hat, über sich, vor den Ungerechten zu streiten und nicht vor den Heiligen? Oder wisst ihr nicht, dass die Heiligen die Welt richten werden? Und wenn durch euch die Welt gerichtet wird, seid ihr dann nicht würdig, über die geringsten Dinge zu richten? Wisst ihr nicht, dass wir Engel richten werden, wie viel mehr über Alltägliches? Wenn ihr nun über alltägliche Dinge Rechtshändel habt, so setzt ihr die zu Richtern ein, die in der Gemeinde nichts gelten! Zur Beschämung sage ich es euch. Also gar kein Weiser ist unter euch, der zwischen Bruder und Bruder entscheiden kann? Sondern es streitet Bruder mit Bruder, und das vor Ungläubigen! Es ist nun schon überhaupt ein Fehler an euch, dass ihr Rechtshändel miteinander habt. Warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? Aber ihr selbst tut Unrecht und übervorteilt, und das Brüdern gegenüber! Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Habsüchtige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes erben. Und das sind manche von euch gewesen; aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes.

1. Korinther 6, 1-11

Dieser Abschnitt zeigt auf, wieviel Macht wir als Kinder Gottes besitzen. Und für was nutzen wir diese? Um uns untereinander fertig zu machen, vor den Augen der Ungläubigen und dem Teufel so die Tore weit öffnen, damit er weiter Unfrieden sähen kann. Gott vergibt ALLE Sünden. Und wer in der Liebe Gottes bleibt, bleibt rein.

Dann gibt es noch andere Stellen, die mir auch oft im Kopf herumspuken bezüglich des Zustands in unseren Gemeinden. Eine Bibelstelle wäre:

Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird. Hebräer 10, 26-27

Hebräer 10, 26-27

Wer also errettet worden ist und mutwillig (weiter-)sündigt, trotz der Erkenntnis und Vergebung seiner Sünden, der verhöhnt das Opfer Jesu am Kreuz. Daher ist eine gute Begleitung von neugeborenen Christen so enorm wichtig, damit sie erkennen, was ihre Sünden sind und nicht rückfällig werden. Dabei ist es nicht hilfreich, diverse Sünden als nicht mehr zeitgemäß darzustellen und sie in den Gemeinden zu tolerieren. Man kann nicht nur von der Liebe leben, Züchtigung und Ermahnung gehört ebenso dazu.

Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu.

2. Petrus 2,1

Ich sehe die Pastoren, Prediger als Irrlehrer an, die nur von der Liebe predigen, aber die Sünde und Buße außen vorlassen und sogar Sünde aufgrund ihrer Ansichten von Liebe rechtfertigen.

Wir leben in geistlich sehr unruhigen Zeiten. In der unsichtbaren Welt gibt es einen massiven Krieg. Dabei geht es um uns Menschen, um den Weg, den wir einschlagen. Wir müssen uns immer wieder entscheiden, auf welchen Weg wir uns begeben möchten. Jeder Tag birgt neue Entscheidungen. An jedem neuen Tag müssen wir der Sünde aus dem Weg gehen. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg mit Gott, jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch ist einzigartig und von Gott geliebt. Wichtig ist, dass wir zu Gott kommen und bei ihm bleiben. Und ganz wichtig: JEDER Mensch hat JEDERZEIT die Möglichkeit zu Gott zu kommen, egal aus welchem Hintergrund heraus! Hindern wir niemanden daran, denn dann versündigen wir uns.  

Petrus aber und die Apostel antworteten und sprachen: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. 

Apostelgeschichte 5,29

Der größte Liebesbeweis

Aber der allergrößte Liebesbeweis, den Gott uns Menschen gemacht hat, war der, dass er seinen einzigen Sohn geopfert hat (und folgend wieder auferstehen lassen hat), damit KEIN EINZIGER Mensch mehr ins Verderben gehen muss, sonder ALLE Menschen die Chance haben, zu Gott zu kommen. Davor war das nicht möglich, denn kein Mensch ist gut, rein und ohne Sünde und nur Wesen, die rein sind, dürfen zu Gott kommen. Durch Jesus wurde diese Schuld und Sünde für jeden Menschen übernommen und jeder, der ihn als Heiland und Erlöser annimmt, ist frei.


Alle Bibelstellen sind aus der Elberfelder Übersetzung. Ich nutzte für die Recherche den Bibelserver von ERF und alle verlinkten Bibelstellen führen auf den Bibelserver.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Foto von Mandy von Stahl auf Unsplash

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