Einschränkung wegen dem Glauben an den Gott der Bibel

Wie PRO und jesus.ch berichteten, wurde überprüft, ob der amerikanische Evangelist Franklin Graham in Köln auftreten dürfe*. Was war geschehen? Er hatte sich wohl schon des Öfteren gegen die gleichgeschlechtliche Ehe geäußert, sowie wird ihm Islamophobie vorgeworfen, weswegen ihm ein Auftritt in Großbritannien schon verwehrt wurde. Er meint, er kommt, um die Gute Nachricht zu verbreiten und um das zu verkündigen, was in Gottes Wort, der Bibel, stehe und dass in der Bibel ganz klar stehen würde, dass die Ehe ursprünglich nur zwischen Mann und Frau geplant war. Die LGBTQ Gemeinschaft fürchte sich vor Angriffen.

*Den Beitrag schrieb ich schon vor Corona, derzeit ist diese Überprüfung durch die Einreisebestimmungen natürlich sowieso hinfällig.

Nun, was soll man dazu sagen? Ich kenne diese Diskussionen sehr gut, wonach Christen schwulen- und lesbenfeindlich wären, nur weil sie sagen, dass Gott diese Art der Sexualität für den Menschen nicht erdacht hat. Und wer aufmerksam die Bibel liest, sich nicht von gottlosen Menschen und liberalen Theologen verwirren lässt, die behaupten, dass man die Bibel aus einem historisch-kritischen Kontext lesen müsste (ich bin dem nicht gänzlich abgeneigt, aber manchmal ist es widersinnig) und dies für die Menschen heute nicht mehr gelten würde, wird es bestätigen, dass Gott Homosexualität ablehnt. Er hat den Menschen als Mann und Frau geschaffen und diese zusammen bilden eine heilige Einheit, die sonst nichts und niemand gemeinsam bilden können.

Manche Menschen hören zwar die Botschaft von Gottes Reich, verstehen sie aber nicht. Dann kommt der Teufel und reißt die Saat aus ihrem Herzen. Bei solchen Menschen ist es also wie bei den Körnern, die auf den Weg fallen. 

Matthäus 13,19

Auch Theologen können sich irren. Und ich bemerke schon länger, wie viele heutzutage bei dem Thema verwirrt sind, weil sie “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” und Liebe allgemein, wie sie in der Bibel beschrieben wird, mit Akzeptanz der Sünde gleichsetzen. Jesus ist für die Sünder am Kreuz gestorben! Jeder darf zu Gott kommen, egal was dieser getan hat, es gibt bei Gott keine großen und keine kleinen Sünden. Alles kann vergeben werden. Wie jedoch sollen einem Menschen seine Sünden vergeben werden können, wenn er erzählt bekommt, dass das, was er tut, keine Sünde sei?

Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem Teufel. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen in die Welt gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören.

1.Johannes 3,8

Wir leben in einer Zeit, in der Sünde nicht mehr als Sünde benannt werden darf und den Menschen somit der Weg zu Gott verwehrt wird. “Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.”

1.Johannes 1,9

Mittlerweile hasse ich diese theologischen Diskussionen so sehr, dass ich Bauchschmerzen bekomme, wenn mir jemand anhand einer theologischen Ansicht die Bibel erklären und mir so beweisen möchte, dass ich besonders in dem hier erwähnten Punkt, falsch läge. Immer wieder kommt mir Gedanken in den Sinn, dass in diesen Diskussionen der Teufel mit am Tisch sitzt und mir meinen inneren Frieden in Christus rauben möchte. Und dass diese Menschen überprüfen sollten, von wem ihre Gedanken kommen und dass Jesus nicht für diejenigen gekommen ist, die meinen alles besser zu wissen, die sich selbst über das Wort Gottes stellen, die das Wort Gottes an ihre Weltsicht anpassen wollen, die meinen alles selbst in der Hand zu haben, sondern für die einfachen Menschen, die nach Erlösung lechzen: Für die geschundenen Seelen, für diejenigen die Ängste und Sorgen plagen, die innere Nöte haben, für Menschen die Liebe und Annahme benötigen und sich nach Hilfe und Führung im Leben sehnen.

Als aber einige Schriftgelehrte, die zur Partei der Pharisäer gehörten, Jesus in dieser Gesellschaft essen sahen, fragten sie seine Jünger: “Wie kann sich Jesus bloß mit solchen Sündern und Betrügern abgeben?” Jesus hörte das und antwortete: “Die Gesunden brauchen keinen Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder in die Gemeinschaft mit Gott zu rufen, und nicht solche, die sich sowieso für gut genug halten.”

Markus 2, 16-17

Die Bibel ist einfach und klar in den zentralen Punkten zu verstehen, wer noch weiter eintauchen möchte, der studiert die Bibel und stellt Verbindungen zu Altem- und Neuem Testament her, überprüft Querverweise und so weiter, um diverse Stellen besser verstehen zu können. Aber das legt Gott einem ins Herz, wenn man mit einem gläubigen Herzen die Bibel liest- dieser Hunger nach Gottes Worten.

Jesus ist mit den Schlimmsten der Gesellschaft “abgehangen”, mit den Geächteten, mit den Dieben, mit den Kranken, die hochgradig ansteckend sind, mit den Geächteten, mit den Bettlern, mit Frauen und ja, auch mit denen, die sexuelle Sünden begehen, … und genau auf diese Menschen sollten wir uns konzentrieren! Nicht um ihnen zu sagen, dass es gut ist, wie sie leben, was sie tun, sondern um ihnen den Weg ins Licht weisen. Wir, die wir das Licht schon kennen und die Liebe in unseren Herzen tragen.
Liebe bedeutet für mich Aufopferung, Selbstaufgabe, Dienen. Den Anderen höher achten, als sich selbst. Nicht mehr ICH bin wichtig, sondern der Mensch, der vor mir steht, mein Nächster, ist wichtig. Kein Denken in dem Sinne, Angst zu haben, dass ich mit meinen Wünschen zu kurz komme, denn Jesus sorgt für uns! Er weiß was wir benötigten, noch bevor wir es ausgesprochen haben und doch möchte er, dass wir es aussprechen und ihn bitten. Glaube und Vertrauen, dass ER dafür sorgt, dass wir bekommen, was wir benötigen. So können wir uns ganz auf unsere Mitmenschen konzentrieren.
Klingt schön, oder? Zugegeben, davon bin ich auch noch weit entfernt, aber deswegen heißt es ja auch “im Glauben wachsen”. Man kann nicht alles von heute auf morgen.

Seid mutig und stark! Habt keine Angst und lasst euch nicht von ihnen einschüchtern! Denn der HERR, euer Gott, geht mit euch. Er hält immer zu euch und lässt euch nicht im Stich!« 

5.Mose 31,6

Dieser Vers aus dem Alten Testament, der an mehreren Stellen in der Bibel wieder erwähnt wird, zeigt, dass wir (Christen) uns vor nichts und niemand fürchten müssen (auch nicht vor dem Coronavirus)! Wir haben Jesus immer an unserer Seite. Er ist unser Herr, unser Versorger, unser Beschützer, unser Heiland. Kein Mensch, nicht einmal der Teufel, kann uns etwas anhaben, wenn wir uns immer nah bei Jesus aufhalten. Selbst die Apostel hatten immer wieder Angst, weil sie um ihr Leben fürchten mussten, aber sie ließen sich dennoch nicht aufhalten, weil sie ihr Vertrauen in Jesus setzten, wodurch jedoch einige von ihnen für ihren Glauben ermordet wurden, als Märtyrer starben. Das taten sie jedoch in dem Wissen, dass Jesus stärker und größer ist als der Tod. Und genau das begleitet einen Christen, diese ständigen Anfechtungen, die auch heute noch in vielen Ländern dieser Erde mit dem Tod von Pastoren und Gläubigen endet. Doch dieses Leben hier auf Erden ist nicht unser Ende, danach kommt ein Schöneres- daran glauben wir.

Tatsächlich muss jeder, der zu Jesus Christus gehört und so leben will, wie es Gott gefällt, mit Verfolgung rechnen. 

2.Timotheus 3,12

Vergesst nicht, wie viel Hass und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen musste, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung nicht den Mut verliert und aufgebt. 

Hebräer 12,3

Nicht den Mut verlieren, nicht aufgeben und mit Verfolgung rechnen, wenn man für Gottes Worte einsteht. Jesus selbst wurde bezichtigt, seine Macht vom Teufel zu haben, weil die Pharisäer der damaligen Zeit nicht glaubten, dass er der versprochene Erlöser war. Er musste all das erleiden, was auch seine Jünger, seine Nachfolger erleiden mussten und müssen. Lange Zeit war Ruhe in Europa, viele Jahrzehnte lang konnte man seinen Glauben in Ruhe ausleben, nun stehen wir an einem Scheideweg.

Fürchte dich nicht vor dem, was dir noch bevorsteht. Der Teufel wird einige von euch ins Gefängnis bringen, um euch auf die Probe zu stellen. Zehn Tage lang werdet ihr leiden müssen. Bleib mir treu, auch wenn es dich das Leben kostet. Dann werde ich dir als Siegespreis das ewige Leben geben. 

Offenbarung 2,10

Weltweit sind Christen immer mehr Tod und Verfolgung ausgesetzt. Wir leben in einer Hochkultur, sind reich, müssen keine Mängel erleiden. Innerlich sind jedoch viele Menschen hochgradig verletzt, ausgebrannt, leer und müde. Da müssen wir Christen ansetzen und den Menschen zeigen, wie sie diese innerliche Leere ausfüllen können und dabei hilft es nicht, wenn man andere Ideologien, wie z.B. die LGBTQ Ideologie hofiert, denn diese rettet keine Menschen. Nur durch Jesus werden Menschen errettet und gerettet und von der Last befreit, auf dass man frei leben kann und darf. Nur Jesus allein schenkt Frieden und Freiheit.

Ein kurzer Einwurf. Ich weiß aus Erzählungen, dass mit Schwulen und Lesben in der Vergangenheit nicht besonders gut umgegangen wurde. Viele wurden verletzt. So sehr von Kirche und Gläubigen verletzt, dass sie kein Vertrauen mehr in Jesus haben. Wenn es darum geht, Menschenfischer zu sein, Menschen für Jesus zu begeistern, sollten diese Themen erst einmal absolut in den Hintergrund rücken. Tun sie jedoch nicht, weil das häufig die erste Frage ist: Wie siehst du die Sache mit der Homosexualität? Wenn man demjenigen dann gleich alle Bibelstellen um die Ohren haut, die gegen Homosexualität sprechen, wird man diesen Menschen nie wieder sehen. Zuerst einmal müssen die Menschen begreifen, dass Jesus sie liebt, dass er sie annimmt, so wie sie sind und dass Jesu Liebe bedingungslos ist. Es steht nirgendwo: Wenn du ein guter Christ sein willst, muss du heterosexuell werden. Nein, es steht geschrieben, dass Jesus für alle Sünden am Kreuz gestorben ist und er so jedem Menschen auf dieser Erde die Möglichkeit gegeben hat, zu ihm zu kommen. Es gibt keine Barriere mehr zu Gott. Jesus ist der Fürsprecher der Menschen. Jesus verändert uns innerlich, wenn wir an ihn glauben und ihm vertrauen und ja, er kann auch eine sexuelle Orientierung verändern. Es ist IHM nichts unmöglich! Noch ist diese Welt in der Hand des Teufels und wir, die Christen, sind die Lichter auf dieser Erde. Wir können die Macht des Feindes einschränken, wir können seine Macht untergraben, wenn wir fest bei Jesus bleiben und im Gebet für unsere Mitmenschen einstehen.

Habt keine Angst vor den Menschen, die zwar den Körper, aber nicht die Seele töten können! Fürchtet vielmehr Gott, der beide, Leib und Seele, dem ewigen Verderben in der Hölle ausliefern kann. 

Matthäus 10,1

Bekennt einander also eure Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet. Denn das Gebet eines Menschen, der nach Gottes Willen lebt, hat große Kraft.

Jakobus 5,16

Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde beständig im Gebet bleibt. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott.

1.Timotheus 2,1

Weiterführende Links:

https://www.jesus.ch/neuigkeiten/ethik_und_gesellschaft/362157-event_mit_franklin_graham_in_liverpool_abgesagt.html

https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/gesellschaft/2020/02/05/franklin-graham-ich-komme-um-die-gute-nachricht-zu-verbreiten/

https://www.opendoors.de/christenverfolgung/weltverfolgungsindex

Bild mit freundlicher Genehmigung von Bild von Peter H auf Pixabay

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