verboten

Alles ist erlaubt, nur nicht alles ist gut

Letzten Monat hatte ich einen Traum in dem ich schon zum zweiten Mal bei einem Arzt war, den auch eine junge Dame mit einem Hut besuchte, der oben ein großes Loch hatte, was angeblich modisch war. Der Arzt wollte sie aber wegen so einem Hut, der in seiner Praxis verboten war, nicht behandeln. Als ich zum zweiten Mal mitbekommen habe, dass er sie anschnauzt, habe ich sie in Schutz genommen und wollte von ihm wissen, wie kann er sich so unhöflich zu seinen Patienten verhalten. Er zeigte mir dann eine grüne Broschüre, in der aufgezählt wurde, was in seiner Praxis alles verboten war, die er aber niemandem vorher zeigte. Die hat mich an die “Verbotspartei” der Grünen erinnert, aber als ich aufwachte und darüber nachgedacht habe, kam die Erinnerungen vom Besuch einer russlanddeutschen Pfingstgemeinde hoch, in der viele Dinge verboten waren und ich wurde sogar darauf hingewiesen, mein Bart abzurasieren. Letzteres war auch der Grund, warum ich so eine Gemeinde verlassen habe.

Nun, oft verwechseln die Christen Gottes Gebote mit Verboten. Sie sind der Meinung, dass Gott uns etwas verbietet. Das ist aber völliger Quatsch. Sogar sündigen verbietet Gott uns nicht, weil es unsere eigene Entscheidung ist. Er gab uns freien Willen und mit Seinen Geboten haben wir wertvolle Tipps, wie wir unser Leben nach Seinem Willen gestalten können. Er weiß, dass wir einer rebellischen Natur sind und oft von Seinem Willen abweichen, aber es ist auch wie mit kleinen Kindern, denen man sagt, dass die Herdplatte zu heiß ist. Sie haben dann die Wahl, sich zu verbrennen oder auf ihre Eltern zu hören. So ist es auch in der Beziehung zu Gott. Wenn wir auf Ihn hören, verbrennen wir uns nicht, wenn wir aber denken, dass wir schlauer sind als Er, dann brennt’s gewaltig in unserem Leben.
Wir haben einen guten Papa im Himmel. Er lässt uns auch viel Blödsinn im Leben machen, lässt uns aber erkennen, dass es nicht gut war. Aber Er verbietet uns nichts! Er sagt nur: “Alles ist erlaubt, nur nicht alles ist gut für Dich!” Deswegen will Er, dass wir zu Ihm kommen und uns bei Ihm erkundigen, was gut und was böse ist, um dann gute Werke zu Seiner Ehre zu vollbringen.

PS: Melde Dich zu meinem Online-Vortrag ein, denn ich habe viele ermutigende Zeugnisse aus meinem Leben mit Gott.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Viktor Schwabenland | andererseits.at

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