Die biblischen Lehren am Ende der Zeit in Verbindung mit den Frauen und Männern in den Kirchen

Langsam werde ich richtig sauer auf diejenigen meines Geschlechtes, die sich Theologinnen nennen und in der Öffentlichkeit stehen. Ich fasse mir so oft an die Stirn und denke mir: „Das kann es doch nicht sein! Habt ihr im Theologiestudium nicht aufgepasst, oder war die Bibel gar kein Hauptbestandteil dessen?“ Oft genug führte ich schon Diskussionen über aktuelle Themen im Hinblick auf die biblischen Worte, oder sah mir Videos in den sozialen Netzwerken mit ihren zum Teil sehr wirren Auslegungen an.

Und folgend überlege ich mir, ob Paulus vielleicht doch recht hatte, als er meinte, dass Frauen in der Gemeinde den Mund halten sollen. Bei manchen weiblichen Exemplaren wäre das durchaus sehr empfehlenswert, weil sie einfach falsches Zeugnis geben. Sie verdrehen das Wort Gottes so, wie es ihnen beliebt, um die Bibel mit seinen Worten an die Neuzeit anzupassen, sodass sich wohl niemand davon angegriffen fühlt. Alles im Namen des Feminismus, welcher, so scheint es mir, in den Kirchen oft mehr Priorität hat, als den Menschen Gottes Wort mit seiner Erlösung zu predigen.

Nein, ich bin keine Anti-Feministin, absolut nicht. Ich finde den Grundgedanken des Feminismus sehr gut! Denn es beschreibt für mich das, was Gott sich in Bezug auf die Einheit zwischen Mann und Frau ursprünglich gedacht hat. Mann und Frau sind gleichwertig! Frau und Mann ergänzen sich in ihrer Unterschiedlichkeit einzigartig und passen perfekt zusammen, sie sind unterschiedlich, aber dennoch gleich viel wert. Sie sind eine Einheit vor Gott. Zusammen sind sie stark und können mit ihrer tiefen Verbundenheit und Liebe mächtig viel erreichen, wenn sie eines Geistes sind.

Mann und Frau als Einheit

Daraus schlussfolgernd ist es mir ein Anliegen zu betonen, dass ich der Ansicht bin, dass eine Frau ohne ihren Mann nicht geeignet ist, um in einer Gemeinde vorzustehen. Eine Pastorin alleine finde ich nicht biblisch als Gemeinde- oder Kirchenleitung. Eine Frau darf unter bestimmten Voraussetzungen predigen, ja, denn in Männern und Frauen herrscht derselbe Geist, wenn sie sich unter Gottes Führung stellen, aber den Gemeindevorstand sollte ein Mann führen und am besten ein Verheirateter, mit genügend Lebenserfahrung und mit seiner Frau, die bedingungslos an seiner Seite steht und mit ihm diese Aufgabe übernimmt. Mann und Frau als Einheit. Zusammen unschlagbar. Teamarbeit. Ein Mann alleine ist nicht vollständig. Ebenso wenig wie eine Frau alleine vollständig ist. Ihr erinnert euch an die Geschichte mit der Rippe? Mann und Frau gehören zusammen, unwiederbringlich und auch im geistlichen Dienst gehören sie zusammen.

Heute scheint es mir, als ob die führenden Frauen die Männer zur Seite schaffen wollen, auch und vor allem, indem sie die biblische Lehre nach und nach durch humanistisches Gedankengut ersetzen. Der Mensch rückt in den Vordergrund und nicht mehr Gott. Warum fragt man sich? Wohl um die Kirche massentauglich zu machen, man darf nicht anecken, man muss sich dem Zeitgeist anpassen. Alle Märtyrer der Vergangenheit würden sich dabei in ihrem Grab umdrehen. Der Glaube an den Gott Bibel hieß schon immer, sich dem sündigen Menschen entgegenzustellen, ihm einen Lösungsweg anzubieten, ihn nicht in seiner sündigen Natur zu bestärken. Nicht umsonst heißt es “der Kampf des Glaubens”. Wir hier in Europa erleben seit vielen Jahrzehnten Frieden, wir dürfen unseren Glauben frei ausleben, allerdings hat das die Folge, dass wir müde und lasch geworden sind und sich immer mehr Menschen von Gott abwenden und ihre innere Leere mit anderen Dingen füllen. Wir Christen kämpfen nicht mehr für unseren Glauben, wir kämpfen nicht mehr um die Herzen unserer Mitmenschen, wir versuchen irgendwie mitzugleiten, nicht aufzufallen, nicht anzuecken. Wir machen keinen Unterschied mehr.

Überraschung! Gott richtet sich nicht nach dem Zeitgeist, er hat seine eigenen Maßstäbe und diese sind anscheinend sehr häufig nicht kompatibel, was die Menschen für gut und richtig halten. Und so trennen sich häufig die Wege der Christen in verschiedene (Aus-)Richtungen. Richtig, wir sollen uns über jeden freuen, der Jesus Christus in sein Herz aufgenommen hat und durch Jesu Vergebung und Gnade errettet wird, aber man macht sich schuldig an diesen Menschen, wenn man ihnen eine falsche Lehre weitergibt. Wir müssen uns alle eines Tages vor Gott verantworten.
Dazu kommt mir immer wieder der Vers in den Kopf, wonach am Ende der Zeit viele falsche Propheten auftreten werden und sich viele von Gott abwenden werden, um falschen Lehren hinterherzulaufen. Dies ist eine immerwährende Mahnung an mich, alles zu überprüfen, was ich höre und lese. Viele theologische Meinungen sind einfach nicht kompatibel mit dem, was in der Bibel geschrieben steht.

Und nein, das ist keine Gesetzlichkeit. Gesetzlichkeit wäre es, wenn man von den Frauen verlangt, dass sie ihre Haare nicht abschneiden dürfen, von Männern erwartet, dass sie einen Bart tragen müssen, oder dass man irgendwelche Kleidungsstücke anziehen muss oder nicht anziehen darf, oder irgendwelche Nahrungsmittel verbietet, da man sonst kein guter Christ ist. Aus Gesetzlichkeit resultiert Religion und diese ist häufig sehr menschlich, nicht göttlich.

Der Geist Gottes sagt durch den Mund von Propheten klar und deutlich voraus, dass in den letzten Tagen dieser Welt manche den Glauben preisgeben werden. Sie werden sich Leuten anschließen, die sie mit ihren Eingebungen in die Irre führen, und werden den Lehren dämonischer Mächte folgen. Diese Leute sind scheinheilige Lügner; ihre Schande ist ihrem Gewissen eingebrannt. Sie lehren, dass man nicht heiraten darf, und verbieten, bestimmte Speisen zu essen. Dabei hat doch Gott diese Speisen geschaffen, damit sie von denen, die an ihn glauben und die Wahrheit erkannt haben, mit Dank verzehrt werden. Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wir brauchen nichts davon abzulehnen, sondern dürfen es alles gebrauchen – wenn wir es nur mit Dank aus der Hand Gottes empfangen. Denn durch das Wort Gottes und durch unser Dankgebet wird es rein und heilig.
1.Timotheus 4,1-5

Bild mit freundlicher Genehmigung von Bild von Anja🤗#helpinghands#stayathome #solidarity#stays healthy🙏 auf Pixabay

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