Der gute Kampf des Glaubens

Paulus schrieb seinem jungen Freund dem Timotheus, dass der einen guten Kampf des Glaubens kämpfen sollte. Doch was ist das? Was versteht man unter gutem Kampf des Glaubens?
Wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Mächte und Gewalten der finsteren Welt. Dafür brauchen wir den Glauben. Denn wenn ich einem Dämon befehlen würde zu verschwinden und gar nicht daran glaube, dass die dafür die Vollmacht von Gott habe, dann wird mich diese Dämon auslachen. Ähnlicher Fall wird auch im Neuen Testament beschrieben.
Doch beim Kampf des Glaubens geht’s nicht nur darum, die Dämonen auszutreiben, sondern auch im Alltag festzustehen, auch wenn die Umstände sogar katastrophal sind. Die neue Generation wird von der Gesellschaft so erzogen, dass sie nicht kämpfen müssen. Wettbewerb wird in der Schule ausgeschlossen, weil alle “gleich” sein müssen. Dieser humanistischer Schwachsinn hat sich im Westen auch in christlichen Kreisen verbreitet. Gott will nicht, dass wir alle gleich sind und er hat nicht für jeden den gleichen Plan.

Neulich erlebte, wie zwei junge Männer in ihrem Versuch, ein Start-up zu gründen, gescheitert sind. Jetzt sind sie ratlos, wissen nicht wie es weiter geht und die depressive Stimmung macht sich breit. Wir mussten ihnen Mut machen, zu kämpfen, Gott zu fragen, was Sein Plan ist. Hätte Jesus vor Seiner Kreuzigung schnell aufgegeben und Sein Erlösungswerk für uns nicht erkämpft, dann wären wir alle verloren.
Selbst wenn Jesus sagte, dass man dem Schläger seine zweite Backe bieten soll, meinte damit nicht, dass wir aufgeben und nicht kämpfen sollten. Damit wollte Er nur deutlich machen, dass wir andere Waffen haben, um gegen den Feind zu kämpfen.
Ja, im Leben läuft nicht alles nach unserem Plan und unsere Träume können viele Jahre unerfüllt bleiben, aber an Aufgeben sollten wir niemals denken. Wir haben Gott an unserer Seite und Er gibt uns den nötigen Glauben und die Kraft zu kämpfen und weiter zu gehen.

Nur die Angst kann den Glauben stoppen. Wir sollten aber keine Angst vor neuen Erfahrungen und neuen Lebensabschnitten haben. Wenn wir unsere Komfortzone verlassen, erwartet uns im Reich Gottes nur Segen, auch wenn der Weg zu ihm oft sehr schmal ist.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Pixabay.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.