Marsch gegen Abtreibung

Zuletzt aktualisiert am 21. September 2020 von Anni Side

Der Marsch fürs Leben fand am 18. September in Berlin statt und sollte am selben Tag auch in Winterthur (CH) stattfinden. Was ist der Marsch fürs Leben? Die teilnehmenden Menschen treten für die Rechte der ungeborenen Kinder ein. Wollen aufzeigen, dass jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, auch das ungeborene Kind und dieses Anliegen unterstütze ich voll und ganz!

Auch hier in Österreich und in der Schweiz gibt es den Marsch fürs Leben/ Marsch fürs Läbe. Allerdings mussten die Schweizer Pro Life Aktivisten dieses und auch letztes Jahr große Rückschläge einstecken, denn der Marsch wurde in Zürich sowie Winterthur nicht bewilligt. Warum? Weil die gewaltbereiten Pro Choice Gegendemonstranten im Vorfeld gegen die fundamentalen Christen hetzten, die es wagten, für das Recht der ungeborenen Kinder einzutreten.

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Die „Rechte“ der Frau geht bei Pro Choice über alles und das ungeborene Kind ist ein rechtloser Zellhaufen, mit dem Frau machen kann, was sie will. Wenn das nicht absolut lebensfeindlich und menschenverachtend ist, weiß ich auch nicht. In einem Bericht las ich, wonach Adressen von Christen verbreitet wurden, um diese einschüchtern zu können. Die jeweiligen Städte beugten sich dem Druck und genehmigten die Märsche nicht. Die Pro Choice Fraktion jubelt und fühlt sich als Gewinner. Gewalt hat also gesiegt. Jedenfalls im Moment. Was ist das für ein Statement an die Gesellschaft? Man muss nur drohen und aggressiv auftreten und man bekommt sein Recht. Das ist nicht gut!

„Zum Hintergrund: Nachdem der “Marsch fürs Läbe” in keiner Schweizer Stadt durchgeführt werden konnte, ist auch eine auf heute geplant gewesene Veranstaltung in einem Kongresszentrum in Winterthur wegen der bedrohlichen Mobilisation durch die gewaltbereite Gegnerschaft nicht möglich gewesen. Die gewaltbereiten Gegendemonstranten verbreiten auf einem Telegram-Kanal eine ausführliche Stellungnahme. Unter anderem schreiben sie: “Dank den großen und lautstarken Mobilisierungen der letzten Jahre ist es uns gelungen, ein politisches und gesellschaftliches Klima zu schaffen, in welchem die Fundis sich nicht mehr sicher und unantastbar fühlen.” Die Lebensrechtler werden bezeichnet als “menschenverachtender Idiot*innenhaufen mit Ansichten und Gesellschaftsbildern von vor-vorgestern”. Die Fundis stünden vor einem Scherbenhaufen.“

http://www.ideaschweiz.ch/menschenrechte/detail/naechtliche-aktion-114258.html?fbclid

Die Pro Life Aktivisten treten NIE gewaltbereit auf. Es sind friedlich Märsche, es werden Parolen in Form von Plakaten hochgehalten und die Botschaft so verbreitet. Und nach solchen Aussagen wie die der Pro Choice Radikalisten, müssen die Pro Life Aktivisten noch viel lauter werden. Wer mit Gewalt seine Anliegen vorbringt, MUSS gestoppt werden! Und das am besten mit Präsenz und Ausdauer. Sich nicht einschüchtern lassen.

https://www.bundesverband-lebensrecht.de/wp-content/uploads/sites/42/2018/09/IMGP9495-1030×687.jpg

„Wir sind der Überzeugung, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und sich jeder Mensch, unabhängig von religiösen Überzeugungen, dafür einsetzen sollte. Daher ist unser „Marsch fürs Leben“ so gestaltet, dass jeder willkommen ist, dem schwangere Frauen und ihre ungeborenen Kinder am Herzen liegen!“

http://www.marsch-fuers-leben.at/faq-marsch-fuers-leben/

Es ist EGAL, als was wir beschimpft werden. Ich persönlich lasse mich lieber als christliche Fundamentalistin beschimpfen, als dass ich gegen mein Gewissen handle. Mein Gewissen sagt mir, dass Abtreibung Mord ist. Kein MENSCH hat das Recht über den Tod eines anderen Menschen zu entscheiden. Und jede Frau, die wissentlich, mit voller Absicht und ohne mit der Wimper zu zucken, ihr Kind abtreibt oder abtreiben lässt, oder dieses Anliegen mit vollster Überzeugung vertritt, hat meiner Meinung nach, ein enorm psychisches Defizit. Anstatt zum Abtreibungsarzt sollte diese Frau zu einem guten Psychologen geschickt werden und zur Hilfestellen, die der Frau helfen, ihr Leben auf die Reihe zu bekommen. Jede psychisch gesunde Frau tut ALLES, um ihr Kind zu beschützen.

Leider ist es gerade das, was verurteilt wird, die Weiblichkeit und die Mütterlichkeit in einer Frau, denn diese darf heute anscheinend nicht mehr sein. Die Frau muss also laut der Pro Choice Fraktion gegen sich selbst kämpfen, gegen ihre eigene Natur. Was bleibt von der Frau noch übrig, wenn sie sich und ihre Urinstinkte bekämpft? Eine Egomanin, die nur an sich und ihren eigenen Vorteil denkt. So eine Frau trägt keine Liebe in sich, weder für sich selbst, noch für andere Menschen und schon gar nicht, für ihr eigen Fleisch und Blut, welches sie als mental gesunde Frau mit ihrem Leben beschützen, und über ihr eigenes Leben stellen würde.

Hier wären wir beim Christentum und bei Jesus, denn er handelte ebenso. Er stellte sein eigenes Leben unter das der Menschen und ließ sich anstelle aller Sünder töten. Er opferte sich, weil er die Menschen liebt und ihnen eine Möglichkeit der Rettung schenken wollte. Im Grunde ist nur ein Mensch, der fest mit Gott verbunden ist, zu dieser bedingungslosen und allumfassenden Liebe imstande. Beten wir für die Frauen, die meinen gegen ihre Natur, gegen ihre Instinkte, gegen sich selbst kämpfen und meinen, sie seien modern und frei. Sie stecken in einem Gefängnis ihrer selbst. Beten wir für sie, dass ihre falschen Denkweisen aufbrechen und sie innere Heilung erfahren können. Beten wir für das Heil und die Rettung aller Menschen, die gegen das ungeborene Leben kämpfen. Denn… jeder Mensch, auch der ungeborene, ist von Gott geliebt und wurde von ihm geplant. Wer dies absichtlich zerstört, kämpft gegen Gott und das ist im Grunde genau das, was diese Menschen tun. Aber ich weiß, dass Gott stärker ist und möchte, dass diese Menschen zu ihm kommen und von ihm geheilt werden, damit sie frei und voller Liebe und Segen leben können. Am Ende siegt Gott und nicht der Teufel, der die Menschen dazu verführt, sich gegen Gott aufzulehnen.

Filmtipp gegen Abtreibung: Unplanned

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Links zu den Seiten der Märsche fürs Leben in den verschiedenen deutschsprachigen Ländern:

Bilder mit freundlicher Genehmigung von glaube.at und Anni Side | andererseits.at

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