Geben ist seeliger als nehmen

Braucht man Glauben, um zu geben?

Gott hat viele wunderbare geistliche Gesetze erschaffen, die oft auch ohne direkte Beziehung zu Ihm funktionieren. Eins von diesen Gesetzen ist das Gesetz des Gebens. Wer gibt, dem wird gegeben werden. So sagt das Wort Gottes und so passiert es tatsächlich.
Mein Schwiegervater zum Beispiel, der Jesus persönlich nicht kennt, hat immer gern gegeben. Manchmal Geld, manchmal was anderes. So erlebte er auch, dass er vielfach zurückbekommt. Er bekam schon paar Mal die Rentenerhöhung und fand immer wieder Geld auf der Straße. Ich habe gestaunt, dass er dabei immer sagte: “Gott hat es mir geschickt!”
Na, wenn Gott jemanden segnet, der ihn gar nicht persönlich kennt, um wie viel mehr würde Er Seine Kinder segnen, wenn sie mit Freude geben würden.

Und da wären wir schon wieder bei dem Problem, das vielen Christen das Leben schwer macht: Unglaube! Ja, ich brauche beim Geben den Glauben, dass mir das den Segen bringt. Als die alte Witwe ihre paar Groschen geopfert hat, meinte Jesus, dass sie mehr gegeben hat, als alle anderen. Weil sie den Glauben hatte, dass Gott sie nicht im Stich lassen würde und gut für sie sorgen wird. Wenn ich beim Geben aber Angst habe, dass ich danach dann weniger haben werde oder sogar in die Not gerate, dann habe ich keinen Glauben.
Interessant ist, dass manche Christen ihr Geld in die Lotto-Scheine investieren und erwarten, dass Gott die Lotto-Zahlen so bewegt, dass sie gewinnen. Meistens haben sie hinterher noch weniger als sie hatten. Wer aber sein Geld, seine Zeit und seine Energie in das Reich Gottes investiert, der wird sich über keinen Mangel beklagen müssen.
Glaubst Du, dass Gott sich um Dich kümmern wird, auch wenn Du Ihm alles gibst oder hast Du Angst, dass Dir etwas fehlen könnte?
Wenn Du ohne Glauben gibst, dann wundere Dich nicht, dass Du hinterher noch weniger hast. Glauben lohnt sich!

Bild mit freundlicher Genehmigung von Pixabay

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