people wearing diy masks

Unser Leben unter dem Coronavirus

Zuletzt aktualisiert am 15. Oktober 2020 von Anni Side

Wie wir alle wissen, es tagtäglich miterleben (müssen), hat uns das Coronavirus fest im Griff. Jegliche Aktivität außerhalb der eigenen vier Wände wird durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bestimmt.

Und wie so häufig in der Vergangenheit, auch hier gibt es zwei große Lager, die sich massiv bekämpfen, einmal die Coronaleuger- das Coronavirus gäbe es nicht und alles sei nur Fake und Panikmache- und diejenigen, die jede neue Maßnahme der Regierung bejubeln und täglich Updates posten, über das Virus und auch eventuelle Infektionen und deren Verlauf.
Dann gibt es jedoch noch eine dritte kleine Gruppe, die Coronakritiker, die das Virus nicht leugnen, die Maßnahmen zum Teil jedoch sehr kritisch beäugen. Leider werden diese oftmals von vorneherein zu den Coronaleugnern gezählt und somit aus dem Rennen genommen. Schade! Denn, es gäbe viel zu kritisieren. Wie sagt man so schön: Nur durch Kritik, können Veränderungen geschehen. Wir alle lernten (vermutlich) in der Schule die Unterscheidung von positiver und negativer Kritik. Kritik ist nichts Schlechtes! In einer Demokratie MUSS Kritik geduldet werden. Denn, wir sind alle Individuen, mit unterschiedlicher Herkunft, Hautfarbe, Religion usw. und jeder versucht anders mit dem Thema umzugehen. Es bringt nichts, wenn man Meinungen und Ansichten unterdrückt, damit erschafft man nur einen Untergrund und Widerstand, was schlussendlich Unruhen fördert.

Was derzeit in den Medien präsentiert wird, ist ein Einheitsbrei. Es gibt nur eine Richtung: Das Coronavirus ist gefährlich, todbringend, und man muss alles Menschenmögliche tun, um das Virus einzudämmen. Die Maßnahmen er Regierung müssen zwingend umgesetzt werden und wer Kritik äußert oder sich dem entziehen möchte, wird als Staatsfeind diffamiert. So der O-Ton in den sozialen Netzwerken.

Einige Promis versuchten es schon mit Kritik und sind gescheitert. Gut, manche Richtungen waren sehr zweifelhaft und auch zum Teil an der Grenze der Geschmacklosigkeit, ich nenne da nur mal Hildmann und Naidoo. Aber es gibt auch andere, wie Nuhr, seit gestern Nena, Schweiger, u.v.m. die ihre Sicht der Dinge mitteilen und so mithelfen, in den Medien ein Abbild der Meinungen in der Gesellschaft wiederzugeben. Im Untergrund brodelt es! Und zwar gewaltig. Es gibt viele Bürger, die mit ihrer Meinung hinterm Zaun halten und diese nur im engsten Familienkreis loswerden, weil sie gar keine Lust haben, auf öffentliche Auseinandersetzungen und diese Meinungen decken sich nicht im Geringsten mit der Regierung. Sind das nun deswegen schlechte Menschen? Nein! Sie haben einfach nur eine andere MEINUNG. Bekannte Menschen, die den Mund aufmachen und ihre Sicht der Dinge äußern, helfen also mit, ein Gesamtbild der Gesellschaft in den Medien abzubilden.

Es gibt religiöse Menschen, die auf Gott vertrauen und davon sprechen, dass man keine Panik haben muss: Stimmt, aber das gilt halt nur für diejenigen, die auch auf Gott vertrauen und daran glauben, dass dieses Leben hier auf Erden nicht das Ende ist und keine Angst vor dem Tod haben. Menschen, die so etwas nicht glauben, für die klingt das wie eine Verschwörungstheorie, je nachdem, wie die Argumente rübergebracht werden.

Selbst die Wissenschaft ist sich nicht einig, wir konnten alle die letzten Monate die öffentlichen Kämpfe der Wissenschaftler mitverfolgen und auch den medialen Absturz von ehemals „guten“ Wissenschaftlern, nur weil sie Zweifel an den Maßnahmen und Umgang mit dem Coronavirus äußerten. Sie werden öffentlich angefeindet und Berufskollegen versuchen deren Meinung öffentlich zu demontieren. Die sind natürlich jetzt die Guten und werden überall zitiert und emporgehoben, als kämen sie direkt vom Olymp.

„Als sich dann noch die ZDF-Kabarett-Sendung „Die Anstalt“ über Wodarg hermachte – und ihn nicht fachlich, sondern rein persönlich extrem herabsetzte und ins Lächerliche zog – da war dann auch mir klar: Die kritische, alles hinterfragende, Politiker sezierende Presse, die sich alle Meinungen anhört, um das komplette Bild zu bekommen – die gibt es nicht mehr in Deutschland. Im Gegenteil: Mir haben Journalisten über meine Videos gesagt: so etwas schau ich mir nicht an. Aha.“

https://punkt-preradovic.com/covidiot-verschwoerungstheoretiker-coronaleugner-aluhut-rechtsextremer/

Auf Twitter bekommt recht ungeschönt die Meinungen der verschiedenen politischen Lager mit. Durch den geringen Zeichensatz müssen Botschaften kurz und prägnant „an den Mann“ gebracht werden und so gibt es für viele Meinungen keinen Mittelweg. Dort kristallisiert sich heraus, dass die Links-grünen 100 % hinter dem politischen Kurs stehen und die Mitte-rechten eher kritisch bis ablehnend veranlagt sind. Allerdings ist das nur ein grober Umriss und es gibt auch in den jeweiligen Lagern andersdenkende, die jedoch einiges an Kritik und auch häufig Beleidigungen einstecken müssen. Aber das hat mittlerweile themenübergreifend Tradition. Man will keine anderen Meinungen mehr hören, als die, die man sich in seinem Kopf konstruiert hat. Mir scheint, als ob durch die sozialen Netzwerke die Diskursfähigkeit verloren gegangen ist. Wenn eine Meinung nicht passt, wird blockiert, so filtert man sich die Meinungen heraus, die einem passen und hört andere Meinungen erst gar nicht mehr an. Was ich mitbekam, hat sich dies unter jungen Leuten auch schon im realen Leben etabliert. Schade!

Was ich davon halte? Schwierig! Ich bin nicht panisch und habe auch keine Angst. Das Virus gibt es, so viel ist klar, doch wie gefährlich es tatsächlich ist, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren. Auf den sozialen Netzwerken bekam ich schwere und leichte Krankheitsverläufe mit, bis gar keine Krankheitsanzeichen, trotz positiver Testung. Woran das liegt? Keine Ahnung, ich bin keine Ärztin. Doch ich weiß, dass Gott für mich, dass Gott für uns, sorgt. Selbst wenn wir krank werden sollten, er ist bei uns und lässt uns nicht allein.
Ich versuche die ganze Situation mit Humor zu nehmen, so bin ich einfach veranlagt: alles nicht ganz so ernst nehmen, und mit unserem Gottvertrauen so normal wie möglich zu leben. Gelingt uns bisher ganz gut.

Darum habt keine Angst! Ihr seid Gott mehr wert als ein ganzer Spatzenschwarm.

Matthäus 10,31
Bild mit freundlicher Genehmigung von Anni Side | andererseits.at

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